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Thema: Das warten hat ein Ende ...

  1. #1
    Profi Avatar von b.kindl
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    Cool Das warten hat ein Ende ...

    Hi Football Fans

    Endlich ist es wieder so weit, und die lange Leidenszeit ohne NFL Football ist vorbei. Naja , noch nicht ganz, denn ein paar Stunden müsen wir uns noch bis zum Kickoff in die neue Saison , gedulden.


    Aber was sind schon die paar Stunden.... ;)


    Und ich sage Euch , die Saison startet mit einem echten Kracher , nichts geringeres als der letztjährige Superbowl Champion , die New Orleans Saints gegen die Minnesota Vikings .

    Das letzte Mal standen sich die Saints und die Vikings im Januar gegenüber, im Halbfinale um die Superbowl. New Orleans siegte in der Verlängerung nach einem schonungslosen Match, das den Vikings-Quarterback Brett Favre mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz humpeln ließ.

    Der Rest ist Geschichte , die Saints gewannen im Anschluss auch gegen Indianapolis den Superbowl.

    Ich selbst werde wie immer meinen Raiders aus Oakland besonders die Daumen drücken, was mich in dieser Saison optimistisch macht , ist das sie sich in der Presason in klasse Verfassung gezeigt haben , mit einer 3-1 Bilanz.
    Zu dem entließen sie den 2007er Draft Nummer 1-Pick JaMarcus Russell.Der Sugar Bowl MVP 2007 beendete seine Karriere als Starting-Quarterback bei den Raiders mit einer Bilanz von 7-18.

    Seinen Platz nimmt nun der Ex- Quarterback der Redskins,Jason Campbell ein.

    Nun aber genug gelabert und hier sind nun die letzten Infos bevor es endlich los geht.

    Wie gewont gibts ein paar News ,die TV Zeiten ,natürlich die ausführlichen Spielberichte ,sowie die Video Higlights einer Partie.

    In diesem Jahr gesellt sich Puls 4 in den deutsch sprachigen Raum dazu. Denn sie werden pro Spieltag eine Live Begegnung übertragen. Sie haben zum Ende der letzten Saison angefangen , und ich muß ehrlich sagen, für den Anfang nicht schlecht. Ich werde mir auf jedenfall das Live Spiel der Green Bay Packers gegen die Philadelphia Eagles , auf dem östereicher rein ziehen. ;)



    -------------------------------



    NFL-Vorschau


    Das Großmaul will es allen zeigen





    "Wir sind besser als ihr": Trainer Rex Ryan sieht seine New York Jets in der American Football Conference als Favorit. Teams wie Indianapolis oder Baltimore werden aber nur schwer zu schlagen sein. Die Saison ist besonders wichtig - ob 2011 Football gespielt wird, ist fraglich.




    In der regulären Saison treffen die Patriots zweimal auf die New York Jets um Trainer Rex Ryan. Er hat während der Vorbereitung gesagt, dass sein Team das beste der Liga sei - und will nun den Titel.


    Wer beim Fernsehen Flüche mit einem "Piep" überdeckt, hat bei Rex Ryan, Cheftrainer der New York Jets, gut zu tun. "Wir sagen den anderen Teams: Wir wissen, dass wir besser sind als ihr, wir scheißen [piep] drauf, ob ihr es wisst oder nicht, uns ist scheißegal [piep], ob ihr gegen uns am Limit spielt, wir werden gegen euch am Limit spielen und euch in den Arsch treten [piep]."

    Diese noch höfliche Übersetzung eines Ausschnitts aus Ryans erster Ansprache an sein Team im Trainingslager zeigt, dass er sein Ziel - die Meisterschaft - offensiv kommuniziert und den Status des Titelfavoriten kultiviert. "Im vergangenen Jahr waren wir ein Geheimtipp - scheiß drauf [piep]! Der beste Platz ist ganz oben, wo die Erwartungen hoch sind."

    Wenige Teams können sich Selbstvertrauen bis an die Grenze zur Arroganz eher leisten als die Jets. In der vergangenen Saison kamen sie bis ins Halbfinale - mit Rookie Mark Sanchez als Quarterback. Nun haben sie für die am Donnerstag beginnende neue Spielzeit mit Defensive End Jason Taylor, Runningback LaDainian Tomlinson und Wide Receiver Santonio Holmes Stars eingekauft. Zudem hat Cornerback Darelle Revis, einer der besten Verteidiger der Liga, einen neuen Vertrag unterschrieben und ist damit zum Saisonstart dabei. Revis hatte das gesamte Trainingslager boykottiert, weil er einen neuen Vertrag wollte.

    New England setzt auf Brady und Vollmer

    Aber die Jets sind nicht die alleinigen Favoriten in der American Football Conference (AFC). In ihrer Division, der AFC East, spielt mit den New England Patriots ein Team, das ein Playoff-Kandidat ist, solange Quarterback Tom Brady und seine Wide Reveicer Wes Welker und Randy Moss fit sind.


    Bei Brady gilt wie bei jedem anderen Quarterback: Er ist nur so gut wie die Offensive Line. Und deshalb wird New Englands Schicksal auch davon abhängen, wie gut Offensive Tackle Sebastian Vollmer Brady beschützt. Der gebürtige Deutsche stand in der vergangenen Saison bei acht Partien in der Startformation und spielte insgesamt in 14 Spielen.



    Sebastian Vollmer (l.) der Offensive Tackle soll Brady die Verteidiger des Gegners vom Leib halten.


    Seit Jahren an der Ligaspitze sind die Indianapolis Colts. Im vergangenen Jahr schlugen sie die Jets im Halbfinale. Dass Indianapolis deutlich schlechter wird, ist nicht zu erwarten. Solange Peyton Manning, wertvollster Spieler der vergangenen beiden Spielzeiten, gesund ist, können die Colts mit jedem Gegner mithalten. Der Quarterback hat ein derart gutes Spielverständnis, dass er fast wie ein Trainer wirkt, der mitspielt.

    Roethlisbergers Suspendierung schwächt Rekordmeister Pittsburgh

    Gute Chancen auf die AFC-Krone werden auch den Baltimore Ravens eingeräumt. Das Team aus der North Division stellt seit Jahren mit Spielern wie Linebacker Ray Lewis, Defensive Tackle Haloti Ngata oder dem zum Saisonstart verletzten Safety Ed Reed eine der besten Defensiven der Liga. In diesem Jahr scheint der Angriff ähnlich gut zu sein. Quarterback Joe Flacco hat in den neu verpflichteten T.J Housmandazeh, Anquan Boldin und dem mit einem gebrochenen Fuß zum Saisonstart verletzten Donte Stallworth sowie Derrick Mason vier überdurchschnittliche Wide Receiver und in Ray Rice einen der besten Runningbacks hinter sich.


    Normalerweise wäre auch Rekordmeister Pittsburgh Steelers ein Playoff-Kandidat. Doch in dieser Saison werden sie zunächst ohne ihren Star-Quarterback Ben Roethlisberger auskommen müssen. Er wurde beschuldigt, im März in einer Bar in Georgia eine Studentin vergewaltigt zu haben. Offiziell erhob die Staatsanwaltschaft keine Anklage, aber NFL-Boss Roger Goodell suspendierte Roethlisberger wegen Verletzung des NFL-Verhaltenskodexes für vier Spiele. Roethlisbergers Vertreter Byron Leftwich verletzte sich, Dennis Dixon überzeugte in Testspielen nicht.




    Nie zu unterschätzen sind die Indianapolis Colts. Bei ihnen ist Quarterback Peyton Manning die überragende Figur. Mit dem wertvollsten Spieler der vergangenen beiden Spielzeiten steht und fällt das Team.


    Da hilft es Pittsburgh auch nicht, dass es einen der besten Abwehrspieler der Liga wieder zur Verfügung hat. Safety Troy Polamalu verpasste in der vergangenen Saison elf Spiele. Auch Defensive End Aaron Smith spielte nur fünfmal. Er ist ebenfalls wieder gesund und sollte die Steelers-Abwehr mit Polamalu wieder zu einer der besten der Liga machen.

    Möglicher Lockout


    Für welches Team auch immer Fans jubeln: Sie sollten die Saison genießen. 2008 entschieden die Teambesitzer, den Tarifvertrag mit der Spielergewerkschaft nicht zu verlängern. Er läuft nach der anstehenden Saison aus. Bisher haben die Verhandlungen kaum Fortschritte gebracht. Streitpunkt ist die Verteilung der Einnahmen. Bisher bekommen die Spieler rund 60 Prozent. Das ist den Besitzern zu viel. Sie zeigen sich ebenso wenig kompromissbereit wie die Spieler. Falls sich beide Seiten nicht einigen, wird es zum "Lockout" kommen - die Besitzer werden ihre Spieler ausschließen.

    Beide Seiten sollten gewarnt sein: Football ist derzeit in den USA die beliebteste Sportart - doch das muss nicht so bleiben. Als sich Spieler und Clubs der Eishockey-Liga National Hockey League (NHL) 2004 nicht über Gehaltsstrukturen und die Verteilung von Einnahmen einigen konnten, fiel die gesamte Saison 2004/2005 aus - mit teilweise verheerenden finanziellen und sportlichen Folgen für Teams und einzelne Spieler.


    [B]--------------------------------




    1. Spieltag


    New Orleans Saints - Minnesota Vikings 14:9
    Tennessee Titans - Oakland Raiders 38:13
    Buffalo Bills - Miami Dolphins 10:15
    New England Patriots - Cincinnati Bengals 38:24
    New York Giants - Carolina Panthers 31:18
    Pittsburgh Steelers - Atlanta Falcons 15:9 n.V.
    Tampa Bay Buccaneers - Cleveland Browns 17:14
    Jacksonville Jaguars - Denver Broncos 24:17
    Houston Texans - Indianapolis Colts 34:24
    Chicago Bears - Detroit Lions 19:14
    Seattle Seahawks - San Francisco 49ers 31:6
    Philadelphia Eagles - Green Bay Packers 20:27
    St. Louis Rams - Arizona Cardinals 13:17
    Washington Redskins - Dallas Cowboys 13:7
    New York Jets - Baltimore Ravens 9:10
    Kansas City Chiefs - San Diego Chargers 21:14




    -------------------------







    NATIONAL FOOTBALL LEAGUE

    Die 32 Teams in der National Football League (NFL) spielen in zwei Conferences: Der American Football Conference (AFC) und der National Football Conference (NFC). AFC und NFC umfassen jeweils 16 Teams, die wiederum in vier Divisions unterteilt sind: East, North, South und West.

    AFC East: Buffalo Bills, Miami Dolphins, New England Patriots, New York Jets
    AFC North: Baltimore Ravens, Cincinnati Bengals, Cleveland Browns, Pittsburgh Steelers
    AFC South: Houston Texans, Indianapolis Colts, Jacksonville Jaguars, Tennessee Titans
    AFC West: Denver Broncos, Kansas City Chiefs, Oakland Raiders, San Diego Chargers

    NFC East: Dallas Cowboys, New York Giants, Philadelphia Eagles, Washington Redskins
    NFC North: Chicago Bears, Detroit Lions, Green Bay Packers, Minnesota Vikings
    NFC South: Atlanta Falcons, Carolina Panthers, New Orleans Saints, Tampa Bay Buccaneers
    NFC West: Arizona Cardinals, St. Louis Rams, San Francisco 49ers, Seattle Seahawks




    Willkommen zur neuen Nfl Saison . Ein Augenschmaus von den Washington Redskins



    -----------------------



    NFL im TV



    LIVE: Donnerstag auf Freitag, 10.09.2010 – 02.30 Uhr – ESPN America

    Minnesota Vikings @ New Orleans Saints

    LIVE: Sonntag, 12.09.2010 – 19.00 Uhr – ESPN America


    Cincinnati Bengals @ New England Patriots

    LIVE: Sonntag, 12.09.2010 – 22.00 Uhr – ESPN America und Puls 4

    Green Bay Packers @ Philadelphia Eagles

    LIVE: Sonntag auf Montag, 13.09.2010 – 02.00 Uhr – ESPN America


    Dallas Cowboys @ Washington Redskins

    LIVE: Montag auf Dienstag, 14.09.2010 – 01.00 Uhr – ESPN America

    Baltimore Ravens @ New York Jets

    LIVE: Montag auf Dienstag, 14.09.2010 – 04.00 Uhr – ESPN America


    San Diego Chargers @ Kansas City Chief





    Quellen : nfl.com + tv-sport.de + spiegel.de
    Geändert von b.kindl (18.09.10 um 05:56 Uhr)

  2. #2
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    Week 1



    Erfolgreicher Auftakt für den Titelverteidiger



    Im ersten Spiel der Saison 2010/2011 hat der Titelverteidiger New Orleans Saints einen 14:9-Sieg gegen die Minnesota Vikings gefeiert. Statt eines Offensivfeuerwerks gab es diesmal Defense satt.






    Guter Start für den amtierenden Champion in die neue Spielzeit. Zwar war der 14:9-Erfolg über die Vikings ein ungewöhnliches Ergebnis für die sonst so offensivstarken New Orleans Saints, aber: Ein Sieg ist ein Sieg.

    "Wir sind es zwar nicht gewohnt, solche niedrigen Ergebnisse einzufahren, aber wir sind es gewohnt zu gewinnen", freute sich Quarterback Drew Brees (27/36, 237 Yds, 1 TD). "Wir freuen uns über jeden Sieg."

    Das niedrige Ergebnis ist umso erstaunlicher, weil den Saints auf der einen Seite mit Safety Darren Sharper einer der wichtigsten Defensivspieler verletzt fehlt. Und weil auf der anderen Seite Brett Favre stand, einer der besten Quarterbacks aller Zeiten.

    Favre und Peterson unter ihren Möglichkeiten


    Aber der 40-Jährige kam wie schon im NFC Championship Game der letzten Saison überhaupt nicht zu Recht im Superdome. Favre gelangen nur 171 Yards und 1 Touchdown-Pass auf Tight End Visanthe Shiancoe.



    Ein schlechter Auftakt fürMinnesota Vikings Quarterback Brett Favre bei einem Hit von New Orleans Saints defender Roman Harper (41)



    Ansonsten wurde er ständig unter Druck gesetzt: Je mehr sich die Saints-Defense auf einen Passspielzug einstellte, umso weniger gelang Favre (1 Interception, 1 Sack). Das Fehlen seines Lieblings-Receivers Sidney Rice (Hüfte) mag eine Rolle gespielt haben, warum es nicht so recht lief.

    Running Back Adrian Peterson (hier geht's zum SPOX-Interview), der Favre mit seinem Laufspiel in diesem Jahr noch stärker entlasten soll, kam auf 87 Yards bei 19 Carries. Beim letzten Duell waren es noch 122 Yards und 3 Touchdowns.

    "Meine Jungs haben einen guten Job gegen Peterson gemacht", lobte Saints-Coach Sean Payton. "Und trotzdem haben wir auch in der Luft nicht viel zugelassen."

    Saints-Kicker Hartley macht es unnötig spannend


    Offensiv überzeugten für New Orleans neben Brees vor allem Running Back Pierre Thomas (71 Yds, 1 TD), Wide Receiver Marques Colston (62 Yds) und Devery Henderson, dem bei nur zwei Catches immerhin 38 Yards Raumgewinn und ein Touchdown gelangen.




    New Orleans Saints Receiver Robert Meachem (17) fängt den Ball in der 2. Hälte zum Touchdown Pass von Drew Brees . Minnesota Vikings Defender Asher Allen (21) hat das nachsehen.


    New Orleans muss sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, dass sie die Partie nicht deutlicher gestalteten. Genauer gesagt: Garrett Hartley.

    Der Kicker und Playoff-Held der letztjährigen Playoffs versagte Ende des zweiten und Anfang des vierten Viertels bei seinen einzigen beiden Field-Goal-Versuchen. Insbesondere der zweite Kick aus nur 32 Yards ist im Normalfall eine leichte Aufgabe für Hartley.

    "Wir haben uns und den Fans heute bewiesen, dass wir auf verschiedene Arten ein Spiel gewinnen können", wollte Quarterback Brees sich die gute Laune aber nicht verderben lassen. "Wir wussten, dass wir uns im Vergleich zum Vorjahr gegen die Vikings in einigen Bereichen besser präsentieren müssen. Und genau das haben wir getan."





    Quelle: spox.com + nfl.com

  3. #3
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    Helden, Versager & der Schiedsrichter


    Peyton Manning und die Indianapolis Colts mussten gleich in ersten Spiel der neuen Saison eine Niederlage wegstecken. Gegen die Houston Texans setzte es eine 24:34-Schlappe. In Top-Form zeigten sich hingegen die New England Patriots. Sie hatten mit den Cincinnati Bengals keine Probleme. Völlig unter die Räder kamen die Oakland Raiders in Tennessee. Außerdem: Ein Drama in Chicago, das Jake-Delhomme-Dilemma und ein typisches Steelers-Spiel.




    New England Patriots Quarterback Tom Brady war an diesem Abend nicht zu stoppen


    New England Patriots - Cincinnati Bengals 34:24 (10:0, 14:3, 7:7, 14:14)

    Standesgemäßer Start für Tom Brady. Erster Drive nach seiner Vertragsverlängerung und gleich ein Touchdown-Pass auf Wes Welker. Nach einem zwischenzeitlichen Field Goal dann das gleiche Spiel: Brady auf Welker - Touchdown. Halbzeit: 24:3 für die Patriots.

    Kampflos wollten sich die Bengals dann aber doch nicht geschlagen geben. Doch als es in der zweiten Hälfte dann endlich den ersten Touchdown für Cincinnati gab, waren es auch nicht etwa Terrell Owens (53 YDS) oder Chad Ochocinco (159 YDS, 1 TD), sondern Rookie-Tight-End Jermain Gresham (25 YDS, 1 TD), der den Ball in der Endzone fing.

    Zwar legten die Bengals durch Ochocinco und Cedric Benson (43 YDS, 1 TD) noch einmal nach - doch der Sieg der Patriots geriet nie in Gefahr. Überragender Mann auf dem Platz: Tom Brady. Der Pats-QB warf für 258 Yards und drei Touchdowns. Meisterlich.

    Houston Texans - Indianapolis Colts 34:24 (6:0, 7:10, 7:0, 14:14)


    Im letzten Jahr noch einen Rekord nach dem anderen aufgestellt - und jetzt das: Ganz mieser Start für die Colts und Peyton Manning. Gleich mehrfach ließen seine Receiver mögliche Touchdowns fallen. Erst fünf Minuten vor der Halbzeit gelang Manning ein 14-Yard-Touchdown-Pass auf Reggie Wayne. Doch da war der Zug längst abgefahren.

    Denn die Texans leiferten eine ganz starke Vorstellung ab. Durch zwei Field Goals durch Neuzugang Neil Rackers, eines davon immerhin aus 49 Yards, waren sie schnell mit 6:0 in Führung - und legten nach. Highlight: ein 80-Yard-Drive in sieben Spielzügen - abgeschlossen von einem sehenswerten Pass von QB Matt Schaub auf Kevin Walter.

    Die zweite Halbzeit dominierten die Texans dann mit ihrem physisch starken Running-Game. Held des Spiels: Arian Foster (231 YDS, 3 TD). Der bisher unbekannte Running Back erlief erst aus einem Yard einen Touchdown und legte dann nach einem Pass von Matt Schaub Nummer zwei nach. Zwar kamen die Colts durch einen Manning-Pass auf Dallas Clark noch einmal auf 17:27 heran, doch den anschließenden Onside-Kick schnappten sich die Texans.

    Da halfen selbst Mannings überragende 433 Yards und drei TD-Pässe nicht.

    Chicago Bears - Detroit Lions 19:14 (3:7, 10:7, 0:0, 6:0)

    Was für ein NFL-Einstand für Jahvid Best! Der Rookie-Running-Back (20 YDS, 2 TD) erzielte in seinem ersten Spiel für die Lions gleich zwei Touchdowns - und brachte Detroit mit 14:3 in Führung.

    Für den ersten Sieg nach 20 Auswärts-Pleiten seines Teams sollte es dennoch nicht reichen. Erst verletzte sich Quarterback Matthew Staffford an der Schulter, als er einen heftigen Blindside-Sack von Julius Peppers einstecken musste - dann drehte auch noch Jay Cutler auf. Gleich zweimal bediente der Bears-QB Receiver Matt Forte. Erster Streich: ein 89-Yard-Touchdown. Zweiter Streich: ein weiterer TD, diesmal für 28 Yards. Führung für die Bears.

    Ein echtes Drama dann in den letzten Sekunden. Die Lions im Ballbesitz und mit der Chance zum entscheidenden Touchdown. Ersatz-Quarterback Shaun Hill passt für 25 Yards in die Endzone und Calvin Johnson lässt Chicagos Zackary Bowman alt aussehen - Touchdown!

    Dachten jedenfalls alle. Doch die Offiziellen sagten: Johnson brachte seinen Catch nicht regelgemäß zu Ende, als er am Ende zu früh den Ball fallen ließ. Over and out für die Lions.

    Tennessee Titans - Oakland Raiders 38:13 (10:3, 14:3, 7:0, 7:7)


    Überrollt. Das ist wohl der richtige Ausdruck für das, was mit den Oakland Raiders da in Nashville passierte. Titans-Running-Back Chris Johnson erlief 142 Yards und zwei Touchdowns, Quarterback Vince Young (154 YDS) steuerte zwei weitere TDs bei - und die Titans machten genau da weiter, wo sie im letzten Jahr aufgehört haben.



    Oakland Quarterback Jason Campbell ging mit den Raiders in Tenessee völlig unter...


    Dabei hatte für die Raiders alles so gut angefangen. Nach einem Fumble von QB Young gingen sie mit einem Field Goal in Führung. Doch es sollte einer der wenigen Lichtblicke für Oakland bleiben. Der Rest des Spiels: entsetzlich. Raiders-QB Jason Campbell (180 YDS, 1 TD 1 INT) musste vier Sacks einstecken und warf eine Interception. Insgesamt kam Oakland in der ersten Hälfte nur auf 106 Yards Raumgewinn. Einziges Highlight: ein 80-Yards-TD-Drive im Schlussviertel. Abgeschlossen von Darren McFadden (55 YDS, 1 TD).

    Jacksonville Jaguars - Denver Broncos 24:17 (0:0, 7:7, 10:7, 7:3)

    Alle Augen auf: Tim Tebow. Erst kurz vor dem Spiel erfuhr der Rookie-Quarterback der Broncos, dass er in Jacksonville als Nummer-zwei-Quarterback dabei ist - und sogar auf dem Feld stehen wird. Das freute nicht nur die Broncos-Fans, sondern auch die Zuschauer in Florida. Denn Tebow wuchs nur 20 Meilen vom Stadion entfernt auf.

    Geschenke gab es keine. Ganz im Gegenteil. Tebow stand zwar bereits nach wenigen Minuten auf dem Feld - spielte aber schlichtweg keine Rolle. Er erlief magere zwei Yards.

    Und es wurde noch schlimmer. Denn Tebow musste zusehen, wie Jaguars-QB David Garrard (170 YDS, 3 TD) Jacksonville zum Sieg führte. Nach zwei TD-Pässen zu Marcedes Lewis (31 YDS, 2 TD) war es ein 24-Yard-Touchdown-Pass auf Kassim Osgood, der im Schlussviertel die Niederlage der Broncos besiegelte.

    Zwar hatte Broncos-QB Kyle Orton (295 YDS, 1 TD, 1 INT) anschließend noch die Chance zum Gegenschlag - doch seinen entscheidenden vierten Versuch konnte Brandon Lloyd in der Endzone nicht festhalten. Passend dazu das Wetter: Wegen eines Gewitters musste das Spiel in der zweiten Hälfte für 33 Minuten unterbrochen werden.

    Tampa Bay Buccaneers - Cleveland Browns 17:14 (3:7, 7:7, 0:0, 7:0)


    Tampa gegen Cleveland - das sieht irgendwie wie das Bielefeld gegen Cottbus der NFL aus. War dann aber doch ganz unterhaltsam. Zum Beispiel dank Rookie Mike Williams (30 YDS, 1 TD), der einen schlecht geworfenen Pass von Quarterback Josh Freeman (182 YDS, 2 TD, 1 INT) in der Endzone erst mit dem Arm in die Luft ablenkte und dann doch noch fing.




    Tampa Bay Buccaneers Wide receiver Micheal Spurlock (81) fängt den Touchdown Pass ,nur wo ist das Ei...


    Und dank Browns-QB Jake Delhomme (227, 1 TD, 2 INT). Oder besser gesagt seinen Interceptions. Delhomme? Interceptions? Klingelt es da? Genau. Die Pannenserie des einstigen Super-Bowl-Siegers geht weiter. Offenbar hat sich der Quarterback der Browns noch immer nicht von seinem "fünf Interceptions in einem Spiel"-Trauma von vor zwei Jahren (damals noch mit den Carolina Panthers) erholt. Es ist schon fast tragisch.

    Denn auch gegen die Buccaneers machte er den entscheidenden Fehler. Seine zwei Interceptions brachen den Browns das Genick. Dabei hatten sie sogar mit 14:3 geführt.


    Pittsburgh Steelers - Atlanta Falcons 15:9 OT (3:0, 0:3, 3:3, 3:3, 6:0)

    Die größte Frage bei den Steelers: Wie gut schlägt sich Roethlisberger-Ersatz Dennis Dixon? Die Antwort: Sagen wir einfach, er hatte einen wackeligen Start. In Zahlen ausgedrückt: 236 Yards, eine Interception, kein Touchdown.

    Also verließen sich die Steelers kurzerhand auf das, was sie am besten können: Running Game und knallharte Defense. Während Rashard Mendenhall für 120 Yards lief, sorgte die Defense um den überragenden Troy Polamalu (1 INT) dafür, dass Falcons-QB Matt Ryan (252 YDS, 1 INT) kein Touchdown gelang. Lediglich drei Field Goals standen am Ende der regulären Spielzeit für beide Teams zu Buche. Und genau mit so einem hätte Steelers-Kicker Jeff Reed eigentlich die Partie 39 Sekunden vor dem Ende entscheiden sollen - doch sein Versuch aus 40 Yards ging daneben.

    Es ging also in die Verlängerung - mit dem besseren Ende für die Steelers. 50-Yard-Run von Mendenhall, Touchdown, Sieg. Kurz und schmerzlos. Einen Rekord stellte dabei Hines Ward (108 YDS) auf. Bereits zum 26. Mal erzielte er für die Steelers in einem Spiel mehr als 100 Yards. Das hatte in der Klub-Geschichte noch kein anderer Spieler geschafft.

    New York Giants - Carolina Panthers 31:18 (7:3, 7:13, 10:0, 7:2)


    Ein neues Stadion? Daran muss man sich auch erstmal gewöhnen! Dachten sich wohl die New York Giants und brauchten beim ersten Spiel im New Meadowlands Stadium eine ganze Halbzeit, um wirklich warm zu laufen. 14:16 lagen sie zur Pause zurück - nur um anschließend doch noch einen souveränen Sieg einzufahren.




    Carolina Panthers Running Back DeAngelo Williams (34) konnte den ersten Sieg der New York Giants im neuen Stadion nich verhindern.



    Einen unglaublich guten Tag erwischte Giants-Receiver Hakeem Nicks (75 YDS, 3 TD). Der fing vier Pässe von Eli Manning (263 YDS, 3 TD, 3 INT) - drei davon in der Endzone. Für eine Schrecksekunde sorgte New Yorks Tight End Kevin Boss. Der kam mit einer Nackenverletzung, die er früh im spiel erlitten hatte, ins Krankenhaus.

    Buffalo Bills - Miami Dolphins 10:15 (0:3, 3:7, 0:0, 7:5)

    Karlos Dansby und Brandon Marshall kamen in der Offseason - und trugen gleich zum Auftaktsieg der Miami Dolphins bei. Bansby kam auf einen Sack und acht Tackles und trug entscheidend dazu bei, die Bills bei nur 166 Yards Offense zu halten. Marshall kam bei seinem Debüt immerhin auf 53 Yards und war Miamis Top-Receiver. Verlassen konnten sich die Dolphins auch auf Ronnie Brown (56 YDS, 1 TD), der den Touchdown beisteuerte.

    Bei den Bills enttäuschte Rookie C.J. Spiller. Die Running-Back-Hoffnung kam lediglich auf magere sechs Yards. Quarterback Trend Edwards beendete das Spiel mit 139 Yards.



    Gute Laune nach dem knappen Sieg bei den Tampa Bay Buccaneer Cheerleaders




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    New Orleans Saints - Minnesota Vikings 14:9

    Tennessee Titans - Oakland Raiders 38:13
    Buffalo Bills - Miami Dolphins 10:15
    New England Patriots - Cincinnati Bengals 38:24
    New York Giants - Carolina Panthers 31:18
    Pittsburgh Steelers - Atlanta Falcons 15:9
    Tampa Bay Buccaneers - Cleveland Browns 17:14
    Jacksonville Jaguars - Denver Broncos 24:17
    Houston Texans - Indianapolis Colts 34:24
    Chicago Bears - Detroit Lions 19:14
    Seattle Seahawks - San Francisco 49ers 31:6
    Philadelphia Eagles - Green Bay Packers 20:27
    St. Louis Rams - Arizona Cardinals 13:17
    Washington Redskins - Dallas Cowboys 13:7





    Quelle: spox.com + nfl.com

  4. #4
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    Washington Redskins - Dallas Cowboys 13:7 (3:0, 7:0, 0:7, 3:0)

    Drama bis zur letzten Sekunde in Washington. Im allerletzten Spielzug hat Cowboys-QB Tony Romo die Chance, das Spiel mit einem Touchdown-Pass zu drehen. Und er tut es. Pass über 13 Yards auf Roy Williams - Touchdown! Oder doch nicht?

    Eine Flagge auf dem Feld signalisierte ein Holding von Offensive Tackle Alex Barron. Der Spielzug annulliert, nichts war es mit dem Comeback für Dallas. Die Redskins retteten unter dem neuen QB Donovan McNabb den Sieg über die Zeit.





    Es sollte am Ende doch nicht reichen für Dallas Cowboys Quarterback Tony Romo


    Dabei hatte McNabb eigentlich den deutlich schlechteren Tag erwischt als sein Gegenüber Romo. Er warf nur für 171 Yards und schaffte keinen Touchdown-Pass. Den einzigen Touchdown für die Redskins erzielte die Defense am Ende der ersten Halbzeit mit einem Fumble-Return.

    Romo kam auf der anderen Seite auf 282 Yards und 1 Touchdown-Pass, den Receiver Miles Austin fing. Er kam insgesamt auf 10 gefangene Pässe für 146 Yards. Klingt alles ganz gut, änderte aber nichts an der Cowboys-Pleite - übrigens unter den Augen von Zuschauer LeBron James.

    Philadelphia Eagles - Green Bay Packers 20:27 (3:0, 0:13, 7:14, 10:0)


    Ein Duell der Quarterbacks. Aaron Rodgers gegen Comebacker Michael Vick. Mit dem besseren Ende für Rodgers, obwohl er nach eigener Aussage "schrecklich" gespielt hat: "So schlecht, wie ich nur spielen kann." "Schrecklich" bedeutete in diesem Fall 188 Yards bei 2 Touchdowns und 2 Interceptions.

    Vicks Zahlen waren besser, wobei er sich eher als Running Back als als Quarterback empfahl. Er warf für 175 Yards und einen Touchdown, lief aber gleichzeitig auch für sagenhafte 103 Yards. Vick kam erst zur Halbzeit für den eigentlichen Eagles-Starter Kevin Kolb ins Spiel, der mit einer Gehirnerschütterung ausschied. Umso bemerkenswerter sind seine Zahlen.

    Hat sich Vick durch seine hervorragende Halbzeit in die Starting Lineup gespielt? "Ich habe das Gefühl, dass wir eine Siegchance gehabt hätten, wenn ich vier Viertel gespielt hätte", stichelte Vick gegen Kolb. Ein Machtkampf zeichnet sich ab.

    Seattle Seahawks - San Francisco 49ers 31:6 (0:3, 14:3, 14:0, 3:0)

    Ein fürchterlicher Saisonstart für die 49ers, die sich durch eine starke Preseason eigentlich zum Geheimtipp in der NFC West gemausert hatten. In der Offense funktionierte so gut wie gar nichts. QB Alex Smith fand keine Abstimmung auf seinen Tight End Vernon Davis und Receiver Michael Crabtree, die beide in der Preseason gefehlt hatten. Am Ende brachte Smith 26 von 45 Pässen an den Mann.





    Seattle Seahawks' Dexter Davis (5 8) Sackt San Francisco 49ers Quarterback Alex Smith


    Für die Seahawks erwischte QB Matt Hasselbeck mit 2 geworfenen und einem erlaufenen Touchdown einen besseren Tag. Sehr zur Freude des neuen Headcoaches Pete Carroll, der nach elf Jahren Pause sein erstes NFL-Spiel an der Seitenlinie erlebte.

    St. Louis Rams - Arizona Cardinals 13:17 (0:0, 10:10, 3:0, 0:7)


    Alle Augen auf die Quarterbacks: Nachdem die Cardinals sich auf Derek Anderson als Starting-QB festgelegt hatten, stand der 27-Jährige unter besonderer Beobachtung. Er tat sich zunächst schwer, hatte, wie auch sein Gegenüber Sam Bradford, ein extrem hoch gehandelter Rookie, Probleme, in die Partie zu finden.

    Schwierigkeiten hatte Anderson vor allem mit der Abstimmung auf Star-Receiver Larry Fitzgerald. So verließen sich die Cards auf ihre starken Running Backs. Erst im entscheidenden Spielzug fand Anderson Fitzgerald: Ein 21-Yard-Pass auf den Receiver in die Endzone brachte die Cards sechs Minuten vor Schluss 17:13 in Führung.

    Am Ende standen für Anderson 297 Yards und 1 Touchdown zu Buche. Rookie Bradford kam für St. Louis auf 253 Yards, 1 Touchdown, aber auch 3 Interceptions.



    New York Jets - Baltimore Ravens 9:10


    Washington Redskins vs. Dallas Cowboys Highlights








    Quellen: spox.com + nfl.com + youtube.com

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