

Schon bevor das erste Saisonspiel überhaupt gespielt ist, sorgt New England Patriots Quarterback Tom Brady für eine Menge Schlagzeilen. Am Ende dieser turbulenten Woche konnte Brady allerdings glücklich sein: er hat einen neuen Vertrag und ist somit der bestbezahlteste Spieler der NFL.
Noch Anfang der Woche mochte man bei Brady Ausfallerscheinungen diagnostizieren. "Nein, beim Thema Vertrag gibt es nichts neues, wir konzentrieren uns auf das Spiel gegen Cincinnati", so die Aussage des Quarterbacks zu den Spekulationen er stünde kurz vor der Unterschrifft.
Auf dem Weg zum Training war Brady saß Brady in seinem Audi als ein anderer Fahrer eine rote Ampel überfuhr und dem Star der Patriots in die Seite krachte. Unverletzt blieb Brady, doch verpasste er eine Trainingseinheit mit dem Team.
Verdient nun 72 Millionen bis 2014: Tom Brady
Kurz vor dem Wochenende sickerte es dann doch durch: Brady hat einen neuen Vertrag, der den All-Pro Quarterback bis 2014 an die Patriots bindet. 72 Millionen Dollar lassen sich die Patriots die Dienste ihres Stars kosten, 48.5 Millionen davon sind garantiert. Somit übertrumpft Brady damit New York Giants QB Eli Manning, der bisher mit 16.5 Millionen Dollar im Jahr als bestbezahltester NFL-Profi galt.
"Es gibt keinen Quarterback, den ich lieber in meinem Team hätte, als Tom Brady", freut sich auch Head Coach Bill Belichick über die Unterschrift seines Stars, die dieser am Montag unter den Vertrag setzen wird. Und auch Brady konnte mit diesem Ergebnis sein Gesicht wahren. Nach seiner Ankündigung dieses Mal den Patriots keinen "Hometown-Discount" mehr geben zu wollen, waren schwierige Verhandlungen erwartet worden, die am Ende aber gar nicht so schwer waren. Als Brady 2005 seinen Vertrag für rund 10 Millionen Dollar pro Jahr verlängerte geschah dies unterhalb des eigentlichen Marktwerts für einen Franchise Quarterback vom Kaliber Bradys, damit die Patriots in der Lage bleiben konnten hochkarätige Free Agents anzulocken.
Doch wird dieser Titel des bestbezahlten NFL-Profis bald an die Familie Manning zurückfallen, denn auch Indianapolis Colts QB Peyton Manning steht vor einer Vetragsverlängerung und auch im Fall von New Orleans Saints QB Drew Brees ist zu erwarten, dass er das Gehaltsmaximum noch einmal steigern wird.
Quelle: football-aktuell.de
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