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Thema: NFL Week 17. und letzte Spieltag

  1. #1
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    NFL Week 17. und letzte Spieltag

    Der albernste Knaller aller Zeiten



    Es ist verrückt - das ganze Land muss am letzten Spieltag Seattle und St. Louis ertragen. SPOX erklärt, was alles noch auf dem Spiel steht und sagt schon mal, was passieren wird. So kompliziert ist es nicht. Außerdem: Michael Vicks "Hinrichtung".






    Upps, Fumble! Trotz Matt Hasselbeck haben die Seahawks die Chance auf den NFC-West-Title



    Game of the Week: Seahawks vs. Rams (Montag, 2.20 Uhr)

    SPOX tut sich genauso schwer, dieses Matchup zum Game of the Week zu erklären, wie sich "NBC" sicher schwer getan hat, dieses Matchup zum Sunday Night Game des letzten Spieltags zu erklären. Aber was will man machen? In gewisser Weise ist es nun mal ein echter Knaller.


    Und zwar in dem Sinne, dass es im Qwest Field am letzten Spieltag ein echtes Finale um die NFC West gibt. Wer gewinnt, darf sich Division-Sieger schimpfen und bekommt ein Playoff-Heimspiel. Wer verliert, ist raus.

    Sollte St. Louis das Spiel gewinnen, könnte die NFL noch einigermaßen damit leben. Die Rams würden die Division dann mit einer ausgeglichenen Bilanz (8-8) gewinnen, das wäre zwar schwach, aber nicht völlig peinlich. Zudem hat Rookie-Quarterback Sam Bradford gezeigt, dass er ein Großer werden kann. Und St. Louis' Comeback ist nach der 1-15-Bilanz in der letzten Saison auch eine gute Story.

    Aber wenn die Seahawks das Spiel gewinnen und sich mit einer negativen Bilanz (7-9) die Division schnappen? Es wäre an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Es ist so schon unfassbar genug, dass Seattle überhaupt noch die Chance hat, die Division zu gewinnen.

    Die Seahawks wurden bei ihren 9 Niederlagen im Schnitt mit über 20 Punkten fertig gemacht. Ob Matt Hasselbeck oder Charlie Whitehurst sich als Quarterback versuchen, ist eigentlich auch piepegal. Dass Teams wie die Bucs und Giants eventuell die Playoffs verpassen, aber St. Louis oder Seattle mitmachen dürfen, ist und bleibt eine bodenlose Frechheit. Das kann man gar nicht oft genug betonen.




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    1. Matheaufgabe: AFC South

    Colts vs. Titans / Texans vs. Jaguars (Sonntag, 22.15 Uhr)



    Ein ganz leichtes Szenario zum Anfang. Indianapolis hat alles in der eigenen Hand - ein Heimsieg gegen Tennessee sichert den Colts mal wieder den Titel in der AFC South. Es wäre das siebte Mal in den letzten acht Jahren, dass die Colts die Division gewinnen.

    Außerdem wäre es die neunte Playoff-Teilnahme in Folge, was die Einstellung eines NFL-Rekordes bedeuten würde. Sollte Indy patzen, könnte Jacksonville bei einem gleichzeitigen Erfolg in Houston noch profitieren.

    Aber jetzt mal ehrlich: Es wird nicht passieren. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich nicht sicher sein kann, dass die Jags ohne Quarterback - David Garrard fällt aus - und ohne Running Back - Maurice Jones-Drew fällt aus - in Houston gewinnen, käme es einer Weltsensation gleich, wenn die Colts das zuhause gegen Tennessee herschenken.

    Peyton Manning wird das nicht zulassen. Ende der Geschichte. Sollte Kansas City gegen Oakland verlieren, könnte sich Indianapolis sogar noch die Nummer-3-Position in der AFC holen.








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    2. Matheaufgabe: AFC North



    Browns vs. Steelers / Ravens vs. Bengals (Sonntag, 19 Uhr)



    Wir bleiben in der AFC. Die zweite Division, deren Sieger noch nicht feststeht, ist die AFC North. Pittsburgh und Baltimore haben beide ihr Playoff-Ticket in der Tasche, aber es geht dennoch noch um extrem viel.

    Die Steelers haben den Vorteil der besseren Bilanz in der Division und sind deshalb momentan in Führung. Aber: Sollte Baltimore gegen Cincinnati gewinnen, wovon auszugehen ist, und Pittsburgh in Cleveland verlieren, würden die Steelers in allerletzter Sekunde ihren sicher geglaubten Division-Title an ihren verhassten Rivalen verlieren.

    Wie bitter das wäre? Die Steelers würden bei einer Pleite in Cleveland, einem Ravens-Sieg gegen die Bengals und einem Jets-Sieg gegen die Bills sogar bis auf Rang sechs durchgereicht werden. Statt einem Freilos in der ersten Runde und einem Heimspiel in den Divisional Playoffs wäre der Weg zum Super Bowl plötzlich ganz beschwerlich.

    Die Steelers sind sich dessen aber natürlich bewusst. Im Normalfall sollten Ben Roethlisberger und Co. das Ding schon schaukeln. Oder die Steelers-Defense regelt das Ganze. So wie es aussieht, wird Superstar-Safety Troy Polamalu nach zwei Spielen Pause ins Team zurückkehren. Am liebsten würde Pittsburgh Polamalu noch weiter schonen, aber dafür steht zu viel auf dem Spiel: Polamalu muss spielen.





    Die Cheerleader von den Arizona Cardinals ,werden wir ab den Playooffs leider nicht mehr wieder sehen...





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    3. Matheaufgabe: NFC #1 Seed



    Falcons vs. Panthers (Sonntag, 19 Uhr)



    Wir wechseln zurück in die NFC und können eine offene Frage ganz schnell abhandeln. Theoretisch können zwar noch drei Teams am Ende die Nummer-1-Position inne haben und sich damit das Heimrecht in den gesamten NFC-Playoffs sichern, aber Chicago und New Orleans hätten ja nur eine Chance, wenn Atlanta verlieren sollte.

    Und gegen wen spielt Atlanta? Gegen Carolina! Zuhause! Wenn die Falcons dieses Spiel im Georgia Dome verlieren und sich ihre Saison mit einer Heimpleite gegen das schlechteste Team der NFL zerstören, können sie die Franchise überspitzt formuliert im Prinzip auch gleich auflösen.

    Die Falcons-Offense enttäuschte im Monday Night Game gegen die Saints - gegen Carolina werden Matt Ryan, Michael Turner und Roddy White leichteres Spiel haben.







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    4. Matheaufgabe: NFC-Playoff-Ticket



    Packers vs. Bears (Sonntag, 22.15 Uhr) / Redskins vs. Giants (Sonntag, 22.15 Uhr) / Saints vs. Buccaneers (Sonntag, 19 Uhr)



    Es geht um einen offenen Playoff-Platz in der NFC. Noch drei Teams dürfen sich Hoffnungen machen: Packers, Giants und Buccaneers. Klingt kompliziert, wird es mit ziemlicher Sicherheit aber nicht sein.

    Die Packers kontrollieren ihr Schicksal, weil sie im Vergleich mit den Giants die Nase vorne haben (Strength of Victory Tiebreaker und Head-to-Head). Heißt: Gewinnt Green Bay sein Heimspiel im Lambeau Field gegen Chicago, gibt es als Belohnung ein Wildcard-Game in Philadelphia.

    Und ganz ehrlich, liebe Giants. Macht Euch bitte keine allzu großen Hoffnungen. Wie stark die Packers mit Aaron Rodgers sind, hat der überragende Sieg gegen die Giants am letzten Wochenende ja wohl gezeigt. Für die Bears geht es zwar theoretisch noch um was, aber wie beim Atlanta-Spiel erklärt, ist das wirklich nur theoretisch.

    Tampa Bay braucht ein mittelschweres Wunder, um noch in die Playoffs zu kommen. Selbst in New Orleans gewinnen und dann hoffen, dass die Packers und Giants beide verlieren. Ähm, nein. Die Bucs müssen noch ein Jahr warten, bis sie vielleicht ganz oben angreifen können. Und sie haben diese Zeit, Tampa Bay ist das jüngste Team der NFL.

    Zugegeben, in der NFL sind an letzten Spieltagen schon die kuriosesten Dinge passiert, aber wenn die Dinge so laufen, wie sie SPOX für wahrscheinlich hält, würde es abschließend so aussehen:


    AFC

    1. New England


    2. Pittsburgh

    Wildcard-Games: Kansas City vs. NY Jets & Indianapolis vs. Baltimore

    NFC


    1. Atlanta

    2. Chicago

    Wildcard-Games: Philadelphia vs. Green Bay & St. Louis vs. New Orleans





    Auch nach dieser klasse Flugeinlage von Buffalo Bills' Steve Johnson (13) gegen New England Patriots Kyle Arrington (27) am 16. Spieltag , beginnt nach dem heutigen Spiel gegen die New York Jets sein Urluab...




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    Die Zitate der Woche



    Lions vs. Vikings (Sonntag, 19 Uhr) / Eagles vs. Cowboys (Sonntag, 22.15 Uhr)




    Zum Abschluss der Blick auf zwei Spiele, bei denen es um rein gar nichts mehr geht. Während die Lions, Vikings und Cowboys einfach nur ihre Saison ordentlich zu Ende bringen wollen, können sich die Eagles schon mal auf das Wildcard-Game vorbereiten.

    Es steht jetzt schon fest, dass Philly in der NFC an Position 3 in die Postseason startet. Folglich gibt es auch keinen Grund, Michael Vick gegen Dallas spielen zu lassen. Der Junge hat in den letzten Spielen schon genug abbekommen und braucht dringend eine Pause.

    Im Zusammenhang mit Vick kommen wir zum ersten von zwei Zitaten der Woche. "Fox"-Moderator Tucker Carlson äußerte vor laufender Kamera seine Meinung zu Vicks Hundekämpfe-Vergangenheit: "Ich bin der Meinung, er hätte dafür exekutiert werden müssen!"

    Eine Hinrichtung muss Brett Favre nicht fürchten, aber er sollte aufpassen, dass er dem Vater von Jenn Sterger nicht begegnet. "Es ist besser, wenn ich den Typen nicht in einer dunklen Seitenstraße treffe", sagte Leo Sterger. Favre soll sich angeblich zu Jets-Zeiten an Jenn Sterger rangemacht und ihr sogar eine SMS mit einem Foto seines besten Stücks geschickt haben.

    Die NFL untersuchte den Vorfall, kam aber zu keinem Urteil und verdonnerte Favre dann einfach zu einer 50.000-Dollar-Strafe, weil er bei den Ermittlungen nicht kooperiert hätte. Stark, die NFL, so kann man es natürlich auch "lösen"...

    Unabhängig des Skandals wird Favres legendäre Karriere am Sonntag wohl ganz still und leise zu Ende gehen. Seine Gehirnerschütterung lässt einen Einsatz wahrscheinlich nicht zu. Goodbye, Brett.





    Auch für Seattle Seahawks Fan "Hawk Daddy" , geht die Saison nach dem heutigen Spiel zu Ende...

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    17. Spieltag


    02.01.2011 ab 19:00 Uhr


    Atlanta Falcons - Carolina Panthers

    Cleveland Browns - Pittsburgh Steelers
    Detroit Lions - Minnesota Vikings
    Kansas City Chiefs - Oakland Raiders
    New England Patriots - Miami Dolphins
    Baltimore Ravens - Cincinnati Bengals
    New Orleans Saints - Tampa Bay Buccaneers
    New York Jets - Buffalo Bills


    ab 22:15 Uhr

    Green Bay Packers - Chicago Bears

    Indianapolis Colts - Tennessee Titans
    Washington Redskins - New York Giants
    Houston Texans - Jacksonville Jaguars
    Philadelphia Eagles - Dallas Cowboys
    San Francisco 49ers - Arizona Cardinals
    Denver Broncos - San Diego Chargers

    ab 2.20 Uhr

    Seattle Seahawks - St. Louis Rams




    Quellen: spox.com + nfl.com

  2. #2
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    Seahawks gewinnen die NFC West



    Die Entscheidung ist gefallen. Die Seattle Seahawks ziehen trotz negativer Bilanz als NFC-West-Sieger in die Playoffs ein, auch die Green Bay Packers sind dabei, die New York Giants sind trotz eines Sieges raus. Die Pittsburgh Steelers und die Atlanta Falcons sichern sich die Division-Titel und dürfen in der ersten Playoff-Runde entspannen. Die New England Patriots gewinnen auch ihr letztes Saisonspiel und brechen dabei noch ein paar Rekorde.






    Unglaublich aber wahr ,die Seattle Seahawks um Quarterback Charlie Whitehurst (6) , ist das erste Team, das es schafft, trotz negativer Bilanz seine Division zu gewinnen.




    Seattle Seahawks (7-9) - St. Louis Rams (7-9) 16:6 (7:0, 0:3, 3:3, 6:0)


    Nun sind es also doch die Seahawks, die mit einer negativen Bilanz die NFC West gewinnen und damit in die Playoffs einziehen. Damit ist Seattle das erste Team, das es schafft, trotz negativer Bilanz seine Division zu gewinnen. Im Wild-Card-Game wartet kein geringerer Gegner als der amtierende Champion: die New Orleans Saints.


    Das Team mit einem der besten Quarterbacks der NFL fordert also das Team, das so gar keinen guten Quarterback hat. Doch wir wollen Charlie Whitehurst (22/36, 192 Yards, TD) nun nicht schlechter machen, als er ist. Im zweiten Spiel seiner Karriere von Beginn an brachte er die Seahawks gleich mit der ersten Gelegenheit durch einen 4-Yard-Touchdown-Pass auf Mike Williams (3 Receptions, 16 Yards. TD) in Front. Danach sollte keinem der Teams noch ein Touchdown gelingen.

    Bei den Rams war ausgerechnet Rookie-Quarterback Sam Bradford (19/36, 155 Yards) der ausschlaggebende Mann für die Niederlage. Seine einzige Interception des Spiels leistete er sich Mitte des letzten Viertels zur entscheidenden Phase des Spiels. Es war der Ballverlust, der die Niederlage besiegelte. Ansonsten bewiesen beide Teams noch einmal, dass sie nicht so wirklich in die Playoffs passen. Football der Extraklasse sieht jedenfalls anders aus.

    Obwohl die Seahawks aufgrund des Gewinns der Division nun Heimvorteil haben, wird es am 8. Januar im Qwest Field nur einen Favoriten geben und der heißt nicht Seattle. Die Rams werden die Niederlage jedenfalls verkraften. Nach der fürchterlichen Vorsaison hat sich St. Louis gut verkauft und in Sam Bradford einen Quarterback mit einer großen Zukunft.


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    Green Bay Packers (10-6) - Chicago Bears (11-5) 10:3 (0:0, 0:3, 3:0, 7:0)

    Was für ein Krimi im Lambeau Field! Die Ausgangslage war klar: Wenn die Packers gewinnen, stehen sie in den Playoffs. Ansonsten wird es knapp. Denn dass die Giants gegen Washington verlieren, war nicht anzunehmen.


    Und genau das schien Green Bay zu lähmen. Nix ging in der ersten Halbzeit. Jedenfalls offensiv. Immerhin war die Defense bestens aufgelegt und hielt die Packers im Spiel. Gleich mehrfach verhinderte sie einen fast sicheren Touchdown der Bears. Mehr noch. Sie nahm Quarterback Jay Cutler (21/39, 168 YDS, 2 INT, 6 Sacks) förmlich auseinander.

    Stand zur Pause: 3:0 für Chicago.

    Im dritten Viertel wachte dann auch endlich die Offense der Packers auf. QB Aaron Rodgers (19/28, 229 YDS, 1 TD, 1 INT) führte Green Bay erst zu einem Field Goal und dann zum entscheidenden Touchdown. Sein beliebtestes Ziel: Greg Jennings (97 YDS). Damit stehen die Packers in den Playoffs, wo sie auf die Philadelphia Eagles treffen.

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    Washington Redskins (6-10) - New York Giants (10-6) 14:17 (0:3, 7:7, 0:7, 7:0)

    Schade, New York - alles ist vorbei. Da gewinnen die Giants gegen die Redskins - und am Ende ist doch alles umsonst. Es muss unglaublich frustrierend für Eli Manning (17/29, 243 YDS, 1 TD, 1 INT) und Co. gewesen sein, kurz vor dem Ende des Spiels den Endstand aus Green Bay auf der Leinwand des Stadions eingeblendet zu bekommen, und zu wissen: it's over!


    Einen guten Tag erwischten Receiver Mario Manningham (101 YDS, 1 TD), der einen 92-Yard-Touchdown-Pass von Manning fing, und Verteidiger Osi Umenyiora. Der trieb die Redskins-Offense in zwei von vier Turnovers.

    Bei den Redskins kam QB Rex Grossman (26/44, 2 TD, 1 INT), der erneut Donovan McNabb ersetzte, auf 336 Yards. Doch auch er konnte die sechste Heimniederlage der Redskins in dieser Saison nicht verhindern. Die schlechteste Bilanz seit 1994.





    Auch wenn New York Giants Running Back Brandon Jacobs (27) noch zum Touchdown punktet, es reicht nicht für sein Team , die giants sagen good by...




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    Indianapolis Colts (10-6) - Tennessee Titans (6-10) 23:20 (3:3, 10:3, 7:14, 3:0)


    Typisch Colts. Im Minimal-Modus gegen die Titans gewonnen - und dabei dennoch diverse Rekorde aufgestellt. Mit einem 43-Yard-Field-Goal von Adam Vinatieri sicherte sich Indianapolis neunte Playoff-Teilnahme in Folge (NFL-Rekord der Dallas Cowboys eingestellt) und gleich auch noch den Division-Sieg. Den siebten in den letzten acht Jahren.



    Auch Colts-QB Peyton Manning (27/41, 264 YDS, 2 TD) durfte sich über einen neuen Meilenstein in seiner Sammlung freuen. Seine 450 angebrachten Pässe sind neuer NFL-Saison-Rekord.


    ----------------------



    Houston Texans (6-10) - Jacksonville Jaguars (8-8) 34:17 (10:0, 10:17, 7:0, 7:0)

    Die Playoff-Chancen der Jaguars waren klein. Zu klein. Nicht nur, dass ihnen die Colts mit ihrem Sieg die Tour vermasselten, sie hätten ohne Quarterback David Garrard und Running Back Maurice Jones-Drew ohnehin keine Chance gegen die Texans gehabt. Als einziger Spieler konnte RB Rashad Jennings (108 YDS, 1 TD) bei Jacksonville überzeugen.


    Bei Houston sorgte Arian Foster erneut für Aufregung. Der 24-Jährige erlief 180 Yards und zwei Touchdowns und krönte sich damit zum besten Running Back der NFL.






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    Cleveland Browns (5-10) - Pittsburgh Steelers (11-4) 9:41 (0:14, 3:17, 0:7, 6:3)

    Was für ein Comeback von Troy Polamalu! Nach zwei Spielen Pause wegen einer Achillesverletzung meldete sich der Steelers-Starverteidiger eindrucksvoll zurück. Der Safety fing gleich das zweite Zuspiel von Browns-Rookie-Quarterback Colt McCoy ab. Im direkten Anschluss schickte Ben Roethlisberger (280 YDS insgesamt) einen 56-Yard-Pass in Clevelands Endzone, wo ihn Mike Wallace sicher fing. 43 Sekunden waren da gespielt.


    Running Back Rashard Mendenhall (14 CAR, 36 YDS) legte für die Steelers nach und erzielte die nächsten beiden Touchdowns. Dem Team gelang bei jedem seiner ersten vier Angriffe der Trip in die Endzone. Letztlich sicherte sich Pittsburgh mit dem deutlichen Sieg den dritten Division-Titel in vier Jahren und hat somit in der ersten Playoff-Runde ein Freilos.

    Bei Cleveland erwischte McCoy einen ganz schwachen Abend. Der Rookie, der am sechsten Spieltag gegen Pittsburgh sein NFL-Debüt feierte, wurde von der bärenstarken Steelers-Defense so stark unter Druck gesetzt, dass er nur 20 seiner 41 Pässe an den Mitspieler brachte und sich drei Interceptions leistete. Zudem wurde er vier Mal gesackt.






    Pittsburgh Steelers Quarterback Ben Roethlisberger (7) führte sein team zum souveränen Sieg gegen die Bronws





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    Baltimore Ravens (11-4) - Cincinnati Bengals (4-12) 13:7 (3:0, 3:0, 7:0, 0:7)


    Die Ravens konnten ihr letztes Saisonspiel zwar gewinnen, den Division Titel haben sie aufgrund des Steelers-Siegs aber trotzdem verpasst. Beim Sieg über Cincinnati bekamen sie von den Gästen tatkräftige Hilfe: Die Begals produzierten fünf Turnovers, Linebacker Ray Lewis schnappte sich dabei zwei Fumbles.


    Gleich der dritte Versuch der Bengals landete beim Gegner, als ein Pass von Carson Palmer (32/45, 305 YDS) auf Andre Caldwell von Ed Reed abgefangen wurde. Der Safety schnappte sich zudem kurz vor Ende des ersten Viertels ein Zuspiel von Palmer auf Jordan Shipley und holte somit in der zweiten Woche in Folge zwei Interceptions. Joe Flacco brachte 14 seiner 19 Pässe für 125 Yards an den Mann (1 TD) und stellte eine neue persönliche Bestmarke bei den Saison-Passing-Yards auf.

    Für den Vorjahres-AFC-North-Champion aus Cincinnati endete eine enttäuschende Saison mit 4-12. Bester Mann für das Team, das ohne die verletzten Receiver Terrell Owens und Chad Ochocinco auskommen musste, war Jerome Simpson (12 REC, 123 YDS, 1 TD).



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    New Orleans Saints (11-4) - Tampa Bay Buccaneers 13:23 (7:3, 0:7, 3:10, 3:3)

    In einer über lange Zeit offenen Partie setzten sich am Ende die Buccaneers durch und müssen dennoch auf Patzer der New York Giants und der Green Bay Packers hoffen. Ansonsten verpassen sie die Playoffs. Die Saints, bei denen Marques Colston und Pierre Thomas verletzt ausfielen, treffen in der ersten Runde auf den Sieger der Partie St. Louis Rams-Seattle Seahawks.


    New Orleans musste während des Großteils der Partie zudem auf Malcolm Jenkins und Chris Ivory verzichten, die sich früh verletzten. Drew Brees brachte 22 seiner 38 Pässe an den Mann (196 YDS), musste aber auch erneut eine Interception verbuchen. Bester Saint war Reggie Bush, der 70 Rushing- und 55 Receiving-Yards erzielte.

    Bucs-Quarterback Josh Freeman zeigte erneut eine starke Leistung im Louisiana Dome und warf zwei Touchdown-Pässe. Letztlich kamen 21 seiner 26 Versuche für insgesamt 255 Yards an. Beeindruckend.





    Immer wieder eine Augenweide , die Washington Redskins Cheerleaders , aber auch sie werden wir in dieser Saison nicht mehr wieder sehen...


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    New England Patriots (13-2) - Miami Dolphins (7-8) 38:7 (14:0, 10:0, 14:0, 0:7)


    Ausruhen? Warum sollten sich die Patriots denn ausruhen? Nur weil Playoffs und First-Round-Bye bereits sind? Nix da! Gegen die Dolphins drehte New England noch einmal auf. QB Tom Brady schaffte zwei Touchdown-Pässe (10/16, 169 YDS), zudem erwischte Rob Gronkowski einen ganz starken Abend und kam bei sechs Receptions auf 102 Yards (1 TD). Danny Woodhead unterlief zwar ein Fumble (außerdem verletzte er sich), den Rekord für die wenigsten Turnovers in einer Saison (10) ließen sich die Patriots aber dennoch nicht nehmen.


    Julian Edelman gelang kurz vor Ende der ersten Hälfte ein 94-Yard-Punt-Return. Damit stellen die Patriots ihren Team-Rekord für die meisten Non-Offensive-Touchdowns von 1961 mit neun ein. Bei Miami gelang Tyler Thigpen zwar kurz vor Schluss ein Touchdown-Pass auf Davone Bess, er konnte aber insgesamt nur 10 seiner 21 Zuspiele unterbringen.




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    Atlanta Falcons (12-3) - Carolina Panthers (2-13) 31:10 (14:0, 7:0, 10:3, 0:7)

    Die Falcons fuhren den erwartet klaren Sieg gegen NFL-Schlusslicht Carolina ein und sicherten sich somit ihren ersten Division-Titel seit 2004. Quarterback Matt Ryan war dabei in hervorragender Form (22/32, 236 Yards) und verteilte zwei Touchdown-Pässe an Tony Gonzalez und Roddy White.


    4:40 Minuten vor Ende des ersten Viertels nahm Eric Weems einen Punt der Panthers auf und erlief einen 55-Yard-Return-Touchdown. Bei Carolina brachte QB Jimmy Clausen nur knapp über die Hälfte seiner Pässe an den Mann (19/33) und leistete sich eine Interception. Für Coach John Fox war es die letzte Partie an der Seitenlinie von Carolina.



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    17. und letzte Spieltag der NFL




    Atlanta Falcons - Carolina Panthers 31:10
    Cleveland Browns - Pittsburgh Steelers 9:41
    Detroit Lions - Minnesota Vikings 20:13
    Kansas City Chiefs - Oakland Raiders 10:31
    New England Patriots - Miami Dolphins 38:7
    Baltimore Ravens - Cincinnati Bengals 13:7
    New Orleans Saints - Tampa Bay Buccaneers 13:23
    New York Jets - Buffalo Bills 38:7
    Green Bay Packers - Chicago Bears 10:3
    Indianapolis Colts - Tennessee Titans 23:20
    Washington Redskins - New York Giants 14:17
    Houston Texans - Jacksonville Jaguars 34:17
    Philadelphia Eagles - Dallas Cowboys 13:14
    San Francisco 49ers - Arizona Cardinals 38:7
    Denver Broncos - San Diego Chargers 28:33
    Seattle Seahawks - St. Louis Rams 16:6








    Das Wildcard-Weekend findet am 8. und 9. Januar statt.


    Samstag den 8. Januar ab 22.30 Uhr , Live auf ESPN America


    Seattle Seahawks - New Orleans Saints

    ab 02.00 Uhr , Live auf ESPN America


    Indianapolis Colts - New York Jets



    Sonntag den 9. Januar ab 19.00 Uhr , Live auf ESPN America

    Kansas City Chiefs - Baltimore Ravens


    ab 22.30 uhr , Live auf ESPN America , und im deutsprachigem Raum auf Puls4


    Philadelphia Eagles - Green Bay Packers



    Quellen : nfl.com + spox.com

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