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Thema: NFL Wildcard-Weekend

  1. #1
    Profi Avatar von b.kindl
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    NFL Wildcard-Weekend + Video

    Der Albtraum aller Quarterbacks



    Mit dem Wildcard-Weekend geht die NFL-Saison in die heiße Phase. Und die haben es gleich in sich. Mit dabei: Der Albtraum aller Quarterbacks, das Duell staubtrockener Zeitgenosse gegen Quarterback-Playboy und das Team, das niemand sehen will.








    Seattle Seahawks (7-9) - New Orleans Saints (11-5), Samstag den 8. Januar 2011 ab 22.30 Uhr , Live auf ESPN America HD

    Der amtierende Super-Bowl-Champion gegen die Mannschaft, die eigentlich niemand so wirklich in den Playoffs sehen will. Da sind die Sympathien klar verteilt - genau so wie die Favoritenrolle.






    Da spielt es auch überhaupt keine Rolle, ob nun Charlie Whitehurst oder doch (wie jetzt bestätigt) Matt Hasselbeck für Seattle auf dem Platz stehen. Interception-Maschine Hsselbeck (17 INT bei nur 12 TD) gegen die Saints-Defense? Das wird nix! Zugegeben, die Saints-Defense ist in dieser Saison nicht mehr ganz so gefährlich wie bei ihrem Titel-Gewinn. Doch gegen die Seahawks reicht das allemal. Außerdem gibt es da ja noch die Offense. Und Brew Brees und Co. sind immer im richtigen Moment da.

    Spricht eigentlich irgendetwas für Seattle? Ja, sie spielen zu Hause. Und das Qwest Field ist laut - so laut, dass man auch vor dem Stadion die Atmosphäre spürt. Oder in den Kneipen rund herum. Das durfte ich vor wenigen Tagen erleben. Doch reicht das? Nein. Die Seahawks haben nur dann eine Chance, wenn sie New Orleans in einen Fight um jedes Yard zwingen oder gnadenlos unterschätzt werden. Doch das wird nicht passieren.




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    Indianapolis Colts (10-6) - New York Jets (11-5), Sonntag den 9. Januar 2011 ab 02.00 Uhr Live auf ESPN America HD


    Die Colts sind eine schwer greifbare Mannschaft. Head Coach Jim Caldwell ist phlegmatisch und frei von jeglichem Charisma - und auch Quarterback Peyton Manning kommt als staubtrockener Zeitgenosse daher, bis zum Gebrechen glatt und blässlich. Dabei könnte man fast vergessen, was für ein fantastischer QB Manning eigentlich ist. Trotz Schwächephasen ist er der einzige Grund, warum die Colts überhaupt in die Postseason galoppiert sind.


    Der charakterliche Gegenentwurf dazu sind die Jets. Sie haben sich unter dem bulligen und lauten Head Coach Rex Ryan ein Image zugelegt, das die Geister scheidet. Auch der Quarterback, Mark Sanchez, ist der absolute Gegenentwurf zu seinem Gegenüber in Indy. Sanchez ist ein Playboy, ein Medien-Star. Dafür ist er nicht unbedingt der beste Passgeber. Folgerichtig sind die Jets auch kein Team, das sich über Luftangriff definiert. Sondern über Solidität im Running-Game und schmutzige Defensivarbeit.

    Doch es gibt auch Parallelen: In den letzten Wochen sind sich beide Mannschaften trotz aller Unterschiede in Philosophie und Spielern auf dem Footballfeld immer ähnlicher geworden. Für die Colts ein gutes Zeichen, für die Jets eher nicht. Deshalb setze ich auf die Colts. Manning findet immer einen Weg und wird im Zweifelsfall das Spiel an sich reißen.



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    Kansas City Chiefs (10-6) - Baltimore Ravens (12-4), Sonntag den 9. Januar 2011, ab 19.00 Uhr , Live auf ESPN America HD



    Die NFL kann so ungerecht sein. Da gewinnt man 12 Spiele und als Belohnung muss man sofort in der Wildcard-Runde ran - und das auch noch auswärts. Baltimore gehört ohne Zweifel zu den stärksten Wildcard-Teams, die die NFL je gesehen hat. Die Ravens haben nicht nur das Zeug dazu, diese Runde zu überstehen.


    Die Ravens haben Super-Bowl-Kaliber! Dabei ist es Ray Lewis und Co. auch vollkommen egal, wo das Spiel stattfindet. Das werden sie in Kansas City beweisen. Die Chiefs haben nur eine einzige Chance, das Spiel zu gewinnen. Sie müssen die beste Rushing-Offense losgaloppieren lassen.

    Aber mal ehrlich: Dass Jamaal Charles und Thomas Jones gegen die Run-Defense der Ravens in die Gänge kommen, darf ernsthaft bezweifelt werden. Baltimore wird den Lauf knallhart stoppen und die Chiefs damit zum Passen zwingen. Und auch wenn Matt Cassel über weite Strecken eine echt gute Saison gespielt hat, wird das tödlich sein für die Chiefs.

    Ein Playoff-unerfahrener Quarterback - denn genau das ist Cassel -, der unter gewaltigen Druck kommt und sich dann einer Ravens-Secondary um Ed Reed gegenüber sieht. Kein gutes Matchup für KC! Auf einen Interception-Return-TD könnte man fast wetten. Die Chiefs haben eine tolle Saison gespielt, aber die Ravens sind eine Nummer zu groß.




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    Philadelphia Eagles (10-6) - Green Bay Packers (10-6), Sonntag den 9. Januar 2011 ab 22.30 Uhr , Live auf ESPN America HD , sowie auf Puls4 ab 22.00 Uhr


    Michael Vick hat ein Problem. Er nimmt zu viele Hits. Weil er oft wie ein Running Back spielt - und weil er große Probleme damit hat, gegnerische Blitzes zu erkennen. Das tut weh. Und das ist gegen die Packers verheerend. Denn die haben Clay Matthews. Spitzname: The HurriClayne. 13,5 Sacks, 60 Tackles - und der Albtraum aller Quarterbacks. Deshalb überlegte man in Philadephia angeblich sogar, Kevin Kolb gegen die Packers spielen zu lassen.


    Doch mal ehrlich: Können die Eagles auf Vick verzichten? Auf ihre Big-Play-Maschine? Nein, das können sie nicht. Denn Philadelphia lebt von seinen Game-Changing-Moments. Doch das wissen auch die Packers - und richten ihre überragende Pass-Defense darauf aus. Vick auszuschalten ihre größte Aufgabe.

    Leichtes Spiel für die Packers? Wohl kaum. Denn Green Bay ist zwar in diversen Statistiken haushoch überlegen, kann diese Überlegenheit aber häufig nicht in Punkte ummünzen. Ein Grund dafür: Das miese Laufspiel der Packers. Ohne Ryan Grant geht hier nichts. Oft bleibt man deshalb kurz vor der Endzone stecken und verschenkt wichtige Punkte. Trotzdem: Gegen die Eagles müsste es reichen, Aaron Rodgers und Greg Jennings sollten Philadelphias geschwächte Secondary ausnutzen können.



    Quellen : spox.com + nfl.com
    Geändert von b.kindl (09.01.11 um 08:20 Uhr)

  2. #2
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    Avatar von b.kindl
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    Die Gurkentruppe eliminiert den Champion


    Mit einer famosen Offensivleistung haben die Seattle Seahawks das Unmögliche möglich gemacht und als krasser Außenseiter den amtierenden Champion New Orleans Saints aus den Playoffs geworfen. Im zweiten Spiel der Nacht gewann die New York Jets hauchdünn bei den Indianapolis Colts.







    Seattle Seahawks - New Orleans Saints 41:36 (7:10, 17:10, 10:0, 7:16)


    Die erste Sensation der Playoffs ist perfekt. Und es ist nicht irgendeine Sensation, sondern ohne Frage eine der größten der NFL-Geschichte. Seattle ist das schlechteste Team, das es jemals in die Playoffs geschafft hat. New Orleans ist der noch immer amtierende Champion und galt auch dieses Jahr als Titelkandidat. Weniger zwar, nachdem praktisch das ganze Running Game Verletzungen zum Opfer fiel. Aber mit einer starken Defense, die das ganze Jahr nur 13 Touchdowns zugelassen hatte, und einer Offense um Quarterback Drew Brees sollte zumindest mal der erste Gegner keinen Stolperstein darstellen. Von wegen.






    Seattle Seahawks Running Back Marshawn Lynch (24) , erziehlte nach einem 67-Yard-Lauf den entscheidenden Touchdown , selbst Quarterback (8) Matt Hasselbeck sprintete bis zum Ende des Spielfeldes, um seinen Kollegen zu schützen



    Ausgerechnet im bisher wichtigsten Spiel der Saison zeigte der Gast seine schwächste Vorstellung, machte defensiv Fehler über Fehler und war in der Offensive Line mehrfach einen Schritt zu langsam. Ganz anders die Seahawks: Quarterback Matt Hasselbeck (22/35, 272 YDS, 4 TD, 1 INT) spielte drei Viertel lang wie von einem anderen Stern, John Carlson (2 TDs), Brandon Stokley und Mike Williams waren die Abnehmer bei seinen Pässen in die Endzone. Trotzdem hatte man im letzten Abschnitt das Gefühl, dass Brees (39/60, 404 YDS, 2 TD, 0 INT) eins seiner Comebacks würde hinlegen können.

    In der Tat waren die Saints nach Julius Jones' (59 YDS, 2 TD) Score auf sieben Punkte dran und holten sich sehr schnell den Ballbesitz zurück. Hasselbeck wirkte plötzlich nervös, unzufrieden und unsicher. Aber kurz bevor der Ausgleich fallen konnte, hielt die Defense der Seahawks bei einer Third-Down-and-3-Situation in der Red Zone stand, New Orleans musste sich auf ein Field Goal beschränken und im folgenden Angriff zeigte die Offense der Hausherren einen Spielzug, der die Partie perfekt zusammenfasste: Ein Laufspielzug für Marshawn Lynch (131 YDS, 1 TD) wurde ausgerufen, der Running Back schien schon an der Line of Scrimmage gestoppt zu werden.



    Saints vs Seahawks Video Highlights 2010-2011 Wild Card Playoffs






    Doch Lynch durchbrach etliche Tackles, hatte plötzlich viel Platz und wurde von der kompletten Mannschaft bis zur Endzone begleitet. Da sprintete selbst Hasselbeck bis zum Ende des Spielfeldes, um seinen Kollegen zu schützen und für die Entscheidung zu sorgen. Der 67-Yard-Lauf und der entscheidende Touchdown wurden natürlich Lynch gut geschrieben, aber wenn man könnte, sollte man sie der ganzen Offense zurechnen. Das war absolut beeindruckend und zeigte, dass die Seahawks den Sieg einfach mehr wollten. "Ich glaube, dass wir in dieser Saison zum Teil wie eine Meistermannschaft gespielt haben", sagte Brees nach Spielende. "Aber heute waren wir nicht gut genug."




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    Indianapolis Colts - New York Jets 16:17 (0:0, 7:0, 3:7, 6:10)



    Seien wir ehrlich: Bis tief in die zweite Hälfte fragte man sich, wie die Jets dieses Spiel eigentlich gewinnen wollen. Mit einem Quarterback Mark Sanchez (18/31, 189 YDS, 0 TD, 1 INT), der so schlecht und unpräzise warf, wie es nur irgendwie ging. Das Laufspiel funktionierte zwar exzellent (Shonn Greene: 70 YDS, LaDainian Tomlinson: 82 YDS, 2 TD), aber es war klar: Irgendwann muss ein Big Play her. Und so kam es dann auch.


    Nachdem die Jets in einer hart umkämpften Partie, in der beide Teams offensiv kaum mal Feuer fangen konnten, die Führung übernommen hatten, zog Peyton Manning (18/26, 225, 1 TD, 0 INT) einen seiner berühmten finalen Drives auf. Der Superstar der Colts führte seine Mannschaft das Feld herunter, wurde aber mit einer Minute auf der Uhr bei einer Third-Down-Situation gestoppt, sodass Indy früher als erhofft ein Field Goal kicken musste. Und das war nicht einmal ein sicheres. Aber Routinier Adam Vinatieri ließ sich trotz der Entfernung von 50 Yards nicht zweimal bitten und traf mühelos.





    New York Jets Kicker Nick Folk (2) erziehlte kurz vor dem Ende das entscheidende Field Goal.



    Die Hausherren lagen wieder mit 16:14 vorn, aber eine Chance bekamen die Jets noch. Ausgerechnet Cornerback Antonio Cromartie, der Manning und Pierre Garcon (5 REC, 112 YDS,1 TD) mit einem Stellungsfehler den einzigen Touchdown der Colts ermöglichte, trug den Kickoff bis kurz vor die Mittellinie zurück und brachte die Gäste gleich in eine günstige Position.

    Zwei kurze Pässe und ein Lauf brachten die Jets in die gegnerische Hälfte, aber gut 20 Sekunden vor Schluss wollte Coach Rex Ryan seinen Kicker noch näher an der Endzone postieren.





    Indianapolis Colts Quarterback Peyton Manning (18 ) hatte wahrlich nicht seinen besten Tag. Und somit ist für eine weitere Superbowl Teilnahme in diesem Jahr Geschichte.




    Was also tun: laufen oder passen? Ryan ging Risiko und verließ sich auf Sanchez, der unter höchster nervlicher Belastung seinen besten Pass des Tages warf, Braylon Edwards fand und 18 Yards gut machte. Nick Folk konnte zu einem relativ einfachen 32-Yards-Field-Goal ansetzen und das Spiel nach Hause fahren. Die Jets stehen in der zweiten Runde, und treffen dort auf die New England Patriots, bei denen sie vor wenigen Wochen eine kräftige Abreibung bekamen. Zeit für eine Revanche?




    Quellen : nfl.com + spox.com + youtube.com

  3. #3
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    Vick, der tragische Held



    Michael Vick hat eine famose Saison gespielt. Eine Saison, die er im Spiel seiner Philadelphia Eagles gegen die Green Bay Packers allerdings selbst beendete. Die Gäste beeindruckten derweil beim 21:16-Sieg mit knüppelharter Defense und überraschend gutem Laufspiel. Die Baltimore Ravens sind mit einem 30:7-Sieg bei den Kansas City Chiefs zum dritten Mal in Folge in die Divisional Playoffs eingezogen und treffen dort in der nächsten Woche auf den AFC-North-Rivalen Pittsburgh Steelers. Im Arrowhead Stadium gab die größere Erfahrung den Ausschlag für die Ravens.








    Kansas City Chiefs - Baltimore Ravens 7:30 (7:3, 0:7, 0:13, 0:7)


    Am Ende gab die größere Erfahrung den Ausschlag für die Ravens, die von fünf Turnovers der Chiefs profitierten und in Joe Flacco (25/34, 265 Yds, 26 Rush-Yds, 2 TDs, 2 Fumbles) den am diesen Tag eindeutig besseren Quarterback hatten.


    Flacco, der aufgrund seiner eher gewöhnlichen Fähigkeiten oft "Average Joe" genannt wird, warf erstmals in seiner Playoff-Karriere zwei Touchdowns in einem Spiel und hatte am Ende ein QB-Rating von 115,4. Auf der Gegenseite lieferte hingegen der ehemalige Brady-Zögling Matt Cassel (9/18, 70 Yds, 3 INTs) in seinem ersten Playoff-Spiel unter dem Druck der Ravens-Defense eine furchtbare Leistung ab.




    Kansas City Chiefs quarterback Matt Cassel, wird hier gesackt von Baltimore Ravens Linebacker Ray Lewis


    Im ersten Viertel lief noch alles für die Chiefs. Running Back Jamaal Charles (82 Yds, TD, Fumble) ließ Ray Lewis und Co. mehrfach ins Leere tacklen und trug das Ei über 41 Yards zum 7:3 in die Endzone. Nach einem Charles-Fumble warf Flacco dann kurz vor der Halbzeitpause über neun Yards auf Ray Rice (57 Yds, TD) - 10:7 Ravens nach einem 80 Yard-Drive.

    Im dritten und vierten Viertel waren die Chiefs dann vollends unterlegen. Cassel traf unter Druck falsche Entscheidungen, leistete sich seine zweite Interception. Auf der anderen Seite drehte Tight End Todd Heap auf und fing insgesamt zehn Pässe für 108 Yards.

    Zwei weitere Field Goals von Kicker Billy Cundiff sowie Touchdowns von Anquan Boldin (64 Yds, TD) und Willis Mcgahee (44 Yds, TD) besiegelten das Aus der Chiefs, die erstmals seit 2006 wieder in den Playoffs standen.




    Auch wenn hier Kansas City Chiefs Linebacker Tamba Hali Baltimore Ravens Quarterback Joe Flacco fumbled , es ist das siebte Mal in Folge, das die Chiefs im ersten Playoff-Spiel ausscheiden


    Es war das siebte Mal in Folge, das die Chiefs im ersten Playoff-Spiel ausschieden - Negativ-Rekord in der NFL. Den letzten Sieg in einem Playoff-Spiel gab es für Kansas City im Jahr 1993.

    Die Ravens messen sich hingegen im AFC-Halbfinale mal wieder mit den Steelers. In der regular season gab es einen 17:14-Heimsieg und eine 10:13-Niederlage in Pittsburgh. "Es wird spaßig", meinte Flacco mit Blick auf die nächste Runde.




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    Philadelphia Eagles - Green Bay Packers 16:21 (0:7, 3:7, 7:7, 6:0)


    Nach seiner tollen Saison war es ausgerechnet Michael Vick selbst, der rund 30 Sekunden vor Schluss die Saison seiner Eagles mit einer Interception beendete. Der Quarterback (20/36, 292 YDS, 1 Pass-TD, 1 Rush-TD, 1 INT) konnte mit einem letzten Drive einmal mehr ein furioses Comeback inszenieren, wurde aber, wie er selbst hinterher zugab, "gierig" und ging wohl zu früh aufs Ganze.





    Philadelphia Eagles' David Akers (2) vergab 2 Field Goals , und hatte masgeblichen Anteil an der Niederlage


    Bei einem First Down aus 27 Yards hätte er auf Nummer sicher gehen können, entschied sich aber für ein Big Play und warf Richtung Riley Cooper in die Endzone. Leider war sein Pass zu kurz, sodass Packers-Cornerback Tramon Williams hochsteigen und den Ball abfangen konnte. Vick deshalb die Schuld an der Niederlage zu geben, wäre allerdings ein Fehler.

    Denn zuvor spielte er stark auf und war eigentlich der Hauptgrund, dass sein Team lange Zeit auf Tuchfühlung blieb. Die Fehler sind eher anderswo zu suchen. Zum Beispiel bei Kicker David Akers, der zwei durchaus machbare Field Goals aus 41 und 34 Yards versemmelte und sechs Punkte verschenkte. Genau die sechs Punkte, die letztlich zum Sieg fehlten.

    Die Red-Zone-Defense ist ein weiteres rotes Tuch für Philly-Fans. Der Gastgeber war schon in der regulären Saison grottenschlecht, wenn er die letzten zwanzig Yards und die Endzone verteidigen sollte, und ließ auch gegen die Packers bei drei Anläufen drei Touchdowns zu.





    Das Ende aller Superbowl Träume für die Eagles, denn Green Bay Packers Cornerback Tramon Williams #38 fängt die Interception in der letzten Minute...



    Vielleicht waren aber auch die Packers einfach zu gut für den vermeintlichen Favoriten? Aaron Rodgers war sehr solide, aber nicht spektakulär (18/27, 180 YDS, 3 TD, 0 INT). Tom Crabtree, James Jones und Brandon Jackson fingen zwar Touchdown-Pässe, aber kein Receiver stach wirklich hervor. Dafür funktionierte das Laufspiel, Green Bay große Schwachstelle, überraschend gut.

    Rookie James Starks bekam satte 23 Carries und überzeugte mit 123 Yards - einem Packers-Playoff-Rekord für einen Neuling. Dabei war Starks bisher ein absoluter Niemand, einer, der sein letztes College-Jahr in Buffalo verpasste, im Trainingslager der Packers keinen Ball sah und seinen ersten Saisoneinsatz im Dezember feierte. Für Green Bay geht es in der nächsten Woche mit dem nächsten Gastspiel weiter: Am Samstag geht es in Atlanta gegen die Nummer eins der NFC, die Falcons.




    NFL Philadelphia Eagles vs Green Bay Packers Video Highlights Wild-card playoff Game












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    Am kommenden Wochenende stehen die Divisional Playoffs an. Die Begegnungen sehen wie folgt aus:


    Baltimore Ravens @ Pittsburgh Steelers – Samstag, 16.01.2011, 22:30 Uhr MEZ


    Green Bay Packers @ Atlanta Falcons – Nacht auf Sonntag, 17.01.2011, 02:00 Uhr MEZ

    Seattle Seahawks @ Chicago Bears – Sonntag, 17.01.2011, 19:00 Uhr MEZ

    New York Jets @ New England Patriots – Sonntag, 17.01.2011, 22:30 Uhr MEZ

    Alle Spiele gibt es live bei ESPN America (HD) SPORT1+ (HD) ,
    und die Patriots vs. Jets außerdem auf Puls4



    Der neue Pay-TV-Sportsender SPORT1+ wird aktuell über die Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW sowie über Entertain, die TV-Plattform der Deutschen Telekom AG verbreitet und auf diesen Plattformen jeweils in ausgewählten Programmpaketen angeboten.

    SPORT1+ wird sowohl in SD als auch in HD verbreitet. Mehr als die Hälfte des Programms von SPORT1+ HD besteht dabei aus nativen HD-Inhalten, die originär in hochauflösendem Standard produziert werden.










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