Franzosen beenden Heimfluch
Frankreichs Fußball-Nationalmannschaft hat ihren Fluch von Stade de France überwunden. Die "Équipe tricolore" gewann am Samstag (09.10.10) in dem Stadion im Pariser Vorort St. Denis gegen Rumänien mit 2:0 (0:0) und kam zum zweiten Erfolg in der EM-Qualifikation hintereinander.
Frankreichs Mittelfeldspieler Samir Nasri in Aktion.
Loic Remy (83.) und Yoann Gourcuff (90.+3) erlösten die Gastgeber mit ihren späten Treffern und sorgten für den ersten Sieg der Franzosen an ihrer Stamm-Heimspielstätte seit knapp einem Jahr. Durch den Erfolg übernahm das Team des neuen Trainers Laurent Blanc auch die Führung in der Gruppe D mit sechs Punkten vor Albanien und Weißrussland (je 5). Am Dienstag trifft der ehemalige Welt- und Europameister am vierten Spieltag der Qualifikation in Metz auf Luxemburg.
Vor 79.000 Zuschauern tat sich das nach der WM-Schmach neuformierte Team lange Zeit sehr schwer. Rumänien war ebenbürtig und hätte in der 71. Minute durch Cristian Sapurena sogar in Führung gehen können. Doch sein Schuss ging nur an den Pfosten. Erst in der Schlussphase setzte sich Frankreich, bei dem weiter der verletzte Bayern-Spielmacher Franck Ribéry fehlte, durch. Vor allem Remy von Meister Olympique Marseille sorgte immer wieder für Unruhe in der rumänischen Deckung. Rumänien wartet in der Qualifikation weiter auf den ersten Sieg und ist mit zwei Zählern Tabellenfünfter. Ciprian Marica vom VfB Stuttgart wurde in der 63. Minute eingewechselt.
Kroatien bleibt Spitzenreiter
Kroatien hat in der Qualifikation für die Fußball-EM 2012 das Spitzenspiel in Israel 2:1 (2:0) gewonnen und führt die Tabelle der Gruppe F auch nach drei Spieltagen an. Die Mannschaft von Nationaltrainer Slaven Bilic liegt mit sieben Punkten vor Georgien und Griechenland (jeweils 5) an der Spitze, Israel (4) ist nach der ersten Niederlage der Qualifikation nur noch Vierter.
In Ramat Gan sorgte Niko Kranjcar (36., Elfmeter/41.) mit zwei Treffern für den Sieg der weiterhin ungeschlagenen Kroaten. Itay Shechters Treffer für die Gastgeber kam zu spät (81.).
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