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Thema: Super Six World Boxing Classic

  1. #1
    Profi Avatar von b.kindl
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    Super Six World Boxing Classic

    Nach seinem Sieg über Mikkel Kessler sprechen alle nur noch über Andre Ward. Doch am Samstag muss der Favorit gegen Allan Green ran. Den Neuen. Den, der den Boxsport mehr liebt als jeder andere.




    Ein häufiges Bild bei Allan-Green-Kämpfen: "Sweetness" hat in 30 Kämpfen 20 K.o.-Siege verbucht



    "An Andre Ward beeindruckt mich nichts." Allan Green, der neue Boxer im Super-Six-Turnier, ist wahrlich kein Mann der leisen Töne. Der 30-Jährige hat große Qualitäten, um die er weiß.

    Und die er am Samstagabend einbringen will, wenn er als Ersatzmann von Jermain Taylor gegen seinen amerikanischen Landsmann ran darf. "Mag sein, dass Ward gegen Kessler gut ausgesehen hat. Gegen mich hat er aber keine Chance. Mit meiner Schlagkraft wird er nicht fertig werden."

    Neben seiner Power zeichnen Green seine schnellen Hände und seine Beweglichkeit aus. Fähigkeiten, die er sich hart erarbeiten musste. Denn hinter seinem Aufstieg steht nicht die bunte Story eines gefeierten Supertalents wie Ward.

    Green wurde auch nicht durch natürliche Auslese zu dem, der er heute ist. Er musste sich nicht als Straßenkämpfer beweisen. Green ist kein Ghettokid aus ärmlichen Verhältnissen wie Bernard Hopkins.

    Green: "Wir schulden den Fans das bestmögliche Produkt"

    Er ist einfach nur ein Fighter mit Leib und Seele. Green atmet, Green lebt Boxen. Für ihn gibt es nichts anderes: "Meine Lieblingssportarten? Boxen und äh, sonst nichts", sagt er.


    Seine Freizeit verbrachte er schon als Jugendlicher nicht in Diskotheken oder auf Partys. Seine Hobbys sind Videospiele und Comic-Hefte. Er ist Vegetarier und hat nach eigener Aussage keine Softdrinks mehr getrunken, seit er 15 war.

    "Ich glaube, dass wir den Menschen dieser Welt das bestmögliche Produkt schuldig sind", erklärt Green seine Philosophie. "Wer sein hart verdientes Geld für ein Ticket ausgibt, der hat es verdient, großartige Boxer in großartiger Form zu sehen."

    Deshalb ist sein Idol Sugar Ray Robinson, der vielleicht größte Boxer aller Zeiten und einer, der den Fans immer eine gute Show bot. "Viele der heutigen Boxer sind dagegen nur Fassade", klagt Green. "Floyd Mayweather ist das Paradebeispiel eines gehypten Superstars, der in seiner Karriere nie gegen einen Topmann auf dessen Höhepunkt angetreten ist."

    Stark als Amateur, starkes Profidebüt

    Wenn es nach Green ginge, würden sich die besten Boxer immer wieder neu beweisen müssen: "In meiner Traumwelt würde die Nummer eins immer gegen die Nummer zwei boxen. Man könnte nicht aus dem Nichts einfach so um einen Gürtel kämpfen, nur weil man den tollsten Promoter oder den meisten Einfluss hat. Jeder müsste sich seinen Erfolg hart erarbeiten. Aber so funktioniert es in der Realität leider nicht."






    Weil Green sein Sport so sehr am Herzen liegt, ist sein ganzer Lebenswandel darauf ausgerichtet, im Ring die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Und die können sich bislang durchaus sehen lassen.

    Als Amateur gewann er 55 seiner 61 Kämpfe und brach Mike Tysons zwanzig Jahre alten Acht-Sekunden-Knockout-Rekord. Als er 2002 Profi wurde - zunächst im Halbschwergewicht -, machte er gleich mit einem K.o.-Sieg gegen Robert Dykes auf sich aufmerksam, wenig später bezwang er den späteren Cruisergewichts-Weltmeister Ola Afolabi.

    Sein Kampf gegen Jaidon Codrington 2005, damals ein hoch gehandelter Puncher, ist auch heute noch eine Augenweide - und ein kurzes Vergnügen: Denn Green brauchte gerade einmal 18 Sekunden, um seinen Gegner zu Boden zu schicken. Der Sieg wurde vom "Ring Magazine" zum Knockout des Jahres gewählt.

    Rückschlag: Niederlage gegen Miranda

    2006, in seinem letzten Fight, bevor er die Gewichtsklasse wechselte, beendete er de facto Jerson Ravelos Karriere, als er ihn mit drei Niederschlägen in Runde acht lächerlich machte.


    Ravelo erholte sich nie wieder von dieser Blamage und verlor in seinen letzten fünf Profikämpfen weitere zwei Mal nach technischem K.o. - unter anderem gegen ein junges Toptalent namens Andre Ward.

    In Greens Karriere gab es bisher eigentlich nur einen Rückschlag: seinen Kampf gegen Mittelgewichtler Edison Miranda. Da war er, wie sich anschließend herausstellte, körperlich geschwächt und verlor einstimmig nach Punkten.

    "Man braucht kein Wissenschaftler zu sein, um zu erkennen, dass ich ihn im Normalfall locker geschlagen hätte", sagt Green heute forsch. Nach dem Kampf mussten ihm 85 Prozent seines Grimmdarms entfernt werden.

    Mit DiBella hebt die Karriere ab

    "Mittlerweile fühle ich mich wieder bestens. Besser sogar als zu Beginn meiner Karriere", so Green kurz nach der Operation. Er war bereit für ein Comeback - allein die Gegner waren nicht annähernd seine Kragenweite.






    Ohne Mühe gewann er seine nächsten Kämpfe, aber zufrieden konnte er nicht darüber sein, dass er fast nur Fallobst boxen durfte. Es war Zeit für eine Veränderung, einen neuen Promoter. Zeit für Lou DiBella.

    "Jetzt hebt meine Karriere endlich richtig ab!", jubelte Green, nachdem ihn einer der größten und einflussreichsten Promoter im Business 2008 unter Vertrag genommen hatte.

    Taylor-Ausstieg wie ein Sechser im Lotto


    Und wie sie abhob: Die Tinte auf dem Vertrag war noch nicht ganz trocken, da befand sich Di Bella schon in Gesprächen mit den Agenten von Sakio Bika und Lucian Bute. Während DiBella noch verhandelte, zeigte Green bereitwillig noch drei Mittelklassegegnern die Grenzen auf, ehe es ernst werden sollte.

    Der Kampf mit Bika wurde immer konkreter, als Jermain Taylor Ende 2009 völlig überraschend aus dem Super-Six-Turnier ausstieg - und der Weg für Green frei war, Teil des gigantischsten Events der Boxgeschichte zu werden.

    "Lou ist eine Supermacht im Boxen", war Green seinem Promoter unendlich dankbar. "Ohne ihn wäre ich beim Super Six nie in Frage gekommen."

    Seit Januar 2010 bereitet sich Green nun auf seinen Kampf gegen Ward vor, den Start in die nächste Phase seiner Karriere. "Allan ist bereit für einen großen Fight und hat sich diese Chance mehr als verdient", ist sich DiBella sicher.

    Wards mögliche Schwachstelle


    Bika und Bute spielen plötzlich keine Rolle mehr. Auch dass Ward den Kampf von April auf Juni verschob und Green nun in Wards Heimatstadt Oakland austragen muss, war Green egal.

    "Wir haben einige Zugeständnisse machen müssen", gibt DiBella offen zu. "Aber nachdem wir uns zusammen gesetzt hatten, waren wir uns einig, dass es fahrlässig wäre, so eine Chance ungenutzt zu lassen."

    Einerseits ist damit die Teilnahme am Super-Six-Turnier gemeint, auf der anderen Seite will DiBella jetzt natürlich auch sehen, dass sein Schützling Ward den WBA-Gürtel wegschnappt, den der erst vor wenigen Monaten von Mikkel Kessler übernommen hat.

    "Allan hat das Zeug dazu. Er ist gemeinsam mit Arthur Abraham der härteste Puncher im Supermittelgewicht", erklärt der Promoter. "Ward ist ein exzellenter Boxer, keine Frage. Aber wenn er eine Schwäche hat, dann sein Kinn. Und das wird am Samstag gewaltig getestet werden."


    Quelle: spox.com

  2. #2
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    Avatar von b.kindl
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    Super Six World Boxing Classic

    Im Super-Six Turnier im Super-Mittelgewicht ist die zweite Runde nun beendet. Im letzten Duell verteidigte am vergangenen Samstag der WBA Weltmeister Andre Ward (22-0 (13)) seinen Titel gegen Allan Green (29-2 (20)) erfolgreich. In der Oracle Arena in Oakland / USA arbeitete der unbesiegte Champion gegen seinen physisch stärker wirkenden Kontrahenten fast ununterbrochen im Infight und ließ seinen Herausforderer nicht zur Entfaltung kommen. Am Ende der zwölf Runden sahen alle Punktrichter Ward mit 120-108 vorne.




    Behält seinen WM-Gürtel: Andre Ward


    Mit dem Erfolg verteidigte Ward nicht nur den WBA Gürtel im Super-Mittelgewicht und seine makellose Bilanz erfolgreich, sondern setzte sich mit vier Punkten an die Spitze des Super-Six-Turniers. Zweiter ist Arthur Abraham mit drei Punkten, gefolgt von Mikkel Kessler, Carl Froch und Andre Direll mit jeweils zwei Punkten. Letzter ist Allan Green, der noch ohne Punkte ist. „Das Super-Six-Turnier ist unglaublich spannend“, sagte Kalle Sauerland vor dem Duell am Samstag. „Fast nach jedem Kampf gibt es einen neuen Favoriten. Es ist noch alles offen und überhaupt nicht abzusehen, wer ins Halbfinale einziehen wird. Die dritte Runde verspricht Spannung und Action pur.“ so Kalle Sauerland weiter, der zusammen mit SHOWTIME General Manager Ken Hershman das Turnier erfunden hatte.

    Andre Ward kämpft in der dritten Runde gegen Andre Direll, Allan Green muss gegen WBC Weltmeister Mikkel Kessler ran. Arthur Abraham und Carl Froch treffen in der letzten Runde ebenfalls noch aufeinander, ehe es in das Halbfinale geht.


    Quelle: box-news.de

  3. #3
    dream
    @b.kindl
    habe mal die Threads zusammengefügt und die Überschrift ein bissel geändert!

    Mfg.

  4. #4
    dream
    Abraham boxt in Monaco gegen Froch



    Am 2. Oktober findet Arthur Abrahams dritter Kampf des Super-Six-Turniers der besten Supermittelgewichtler statt. In Monaco kämpft der Berliner gegen den Briten Carl Froch.


    Der Berliner Profiboxer Arthur Abraham trägt seinen dritten Kampf des Super-Six-Turniers der besten Super-Mittelgewichtler gegen den Briten Carl Froch in Monaco aus. Das gab der amerikanische TV-Sender Showtime bekannt. Demnach wird der Kampf am 2. Oktober ausgetragen.

    Das Management von Abraham wollte ursprünglich in Deutschland boxen, Froch wollte den Kampf in England austragen. Nun hat man sich auf einen Fight im Fürstentum geeinigt.

    Der gebürtige Armenier Abraham hatte in der ersten Runde des Turniers den Amerikaner Jermain Taylor K.o. geschlagen. Danach verlor er allerdings durch Disqualifikation gegen Andre Dirrell (USA). Durch die erste Niederlage in seinem 32. Kampf hatte Abraham den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale des Super-Six-Turniers verpasst.


    focus
    Geändert von dream (07.08.10 um 15:21 Uhr)

  5. #5
    dream
    Super-Six: Kessler verteidigt Titel gegen Green



    Im Rahmen des Super-Six-Turniers tritt WBC-Weltmeister Mikkel Kessler am 25. September im dänischen Herning gegen den US-Amerikaner Allan Green an.

    WBC-Weltmeister Mikkel Kessler bestreitet seinen nächsten Kampf im Super-Six-Turnier der besten Supermittelgewichtler am 25. September gegen Allan Green aus den USA. Der Kampf findet im dänischen Herning statt. Kessler, Schützling aus dem Berliner Sauerland-Stall, benötigt zum Vorstoß ins Halbfinale unbedingt einen Sieg. Auch Arthur Abraham muss seinem letzten Kampf der Gruppenphase gegen den Briten Carl Froch am 2. Oktober in Monaco gewinnen, um ins Halbfinale einzuziehen.


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  6. #6
    Profi
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    Nächster Ausstieg aus dem Super-Six-Turnier




    Kessler kann nicht weitermachen

    Jetzt auch noch Mikkel Kessler: Nach Jermain Taylor hat sich der nächste Boxer entschieden, aus dem Turnier der vermeintlich besten Supermittelgewichtler der Welt auszusteigen.





    Mikkel Kessler kann aufgrund seiner Augenverletzung schon seit April kein Sparring mehr machen



    Aufgrund einer Augenverletzung, die ihm schon länger zu schaffen macht, kann Mikkel Kessler vorerst nicht in den Ring zurückkehren.

    Auf einer Pressekonferenz am Mittwochnachmittag sagte der Däne seinen für den 25. September angesetzten dritten Super-Six-Kampf gegen Allan Green ab und gab gleichzeitig seinen Ausstieg aus dem Super-Six-Turnier bekannt.

    Zuvor hatte Kessler eine Niederlage und einen Sieg verbuchen können: Den ersten Kampf verlor er durch technischen K.o. gegen Andre Ward, den zweiten gewann er gegen Carl Froch nach Punkten, wodurch er sich den Weltmeistertitel nach WBC-Version schnappte.

    Fortsetzung des Turniers noch offen


    Diesen Gürtel legte er nun nieder, da ein Kampf und sogar Sparring für die nächsten neun Monate nicht in Frage kommen. Wie das Turnier weitergehen soll, ist noch völlig unklar.

    Mit Lucian Bute würde sich ein hochkarätiger Ersatzmann anbieten. Ob der Rumäne allerdings Lust hätte? Schließlich fühlte er sich bei der ursprünglichen Auswahl der sechs Teilnehmer übergangen.

    Eine zweite Möglichkeit wäre, die Kämpfe Abraham-Froch und Dirrell-Ward direkt zu Halbfinalfights zu erklären.

    Green, der selbst erst nachträglich ins Turnier eingestiegen war, nachdem Jermain Taylor nach seiner Auftaktpleite gegen Arthur Abraham sofort das Handtuch geworfen hatte, ginge dann leer aus. Unter Umständen könnte man den Amerikaner aber mit einem anderen lukrativen Kampf vertrösten.


    Quelle: spox.com

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