Mit der ersten Folge der Mystery-Serie "Warehouse 13" hat der deutsche Ableger des Pay-TV-Senders Scifi am Montagabend um 20.15 Uhr seine Umbenennung in Syfy abgeschlossen. Der Muttersender in den USA firmiert bereits seit Juli 2009 unter dem neuen Namen.
In der Serienpremiere "Warehouse 13" verschlägt es zwei Agenten des US-Geheimdienstes in eine Anlage in South Dakota, die sämtliche von der Regierung beschlagnahmten Artifakte, Reliquien und vermeintlich übernatürliche Fundstücke beheimatet. Der Verwalter Artie (Saul Rubinek) beauftragt die Agenten Pete (Eddie McClintock) und Myka (Joanne Kelly) mit der Erforschung weiterer paranormaler Phänomene. US-Kritiker feierten das Format bei seiner Premiere im vergangenen Jahr legitimen Nachfolger von "Akte X".
Syfy-Betreiber Universal Networks führte Markenrechtsfragen als Hintergrund für die Umbenennung an, durch die zugleich ein breiteres Publikum angesprochen werden soll. Scifi ging 1993 in den USA auf Sendung und zeigt neben Serieneinkäufen wie "Star Trek" und "Quantum Leap" zunehmend auch Eigenproduktionen, darunter das in Deutschland bei Pro Sieben ausgestrahlte "Eureka" oder "Battlestar Galactica", "Dark Angel" und "Stargate SG-1". Als Syfy wirbt der Kanal künftig mit dem Slogan "Imagine Greater".
Bereits seit einigen Wochen ist die neue deutsche Webpräsenz unter www.syfy.de erreichbar, die mit exklusiven Videobeiträgen wie Interviews, Making-ofs und Vorschauen auf neue Serien punkten will. Den Start der US-Serie "Haven" am 8. Oktober um 20.15 Uhr begleitet die Seite mit einem eigenen Flash-Portal. Syfy ist im deutschsprachigen Raum unter anderem über Sky, Kabel Deutschland, Unitymedia, Kabel BW, Tele Columbus, Primacom und Eutelsat-Kabelkiosk sowie die IPTV-Plattformen von Telekom, Hansenet und Vodafone zu empfangen.
Quelle: DF
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